Summary
544 stroke patients in their rehabilitation phase were categorized according to their
neurologic deficit. They were tested for hemorheological variables and followed for
2 years. For this analysis, the neurological symptoms were set into relation with
the hemorheological parameters. The neurological deficit of these patients correlates
with the hemorheological abnormality. It is also associated with a greater risk of
cardiovascular re-events during the ensuring 2 years. These findings support the hypothesis
that the hemorheological abnormality represents a pathomechanism which induces the
increase in risk - a hypothesis, however, that requires further experimental testing.
Zusammenfassung
544 Schlaganfall-Patienten in der Rehabilitationsphase waren gemäß ihres Behinderungsgrades
in 5 Gruppen eingeteilt. Es wurde ein hämorrheologischer Status erhoben und alle Patienten
wurden 2 Jahre lang nachbeobachtet. In der vorliegenden Analyse wurde der klinische
Behinderungsgrad in Zusammenhang gesetzt mit dem Ausmaß des hämorrheologischen Defizits.
Schwerere Behinderungsgrade sind mit signifikant deutlicheren Theologischen Störungen
assoziiert. Ferner sind sie mit einem erhöhten Risiko belastet, innerhalb des zweijährigen
Nachbeobachtungszeitraums erneut kardiovaskuläre Ereignisse zu erleiden. Diese Befunde
erlauben die These, dass hämorrheologische Störungen einen Pathomechanismus darstellen,
vermittels dem die Risikozunahme induziert wird - eine These allerdings, die es noch
weiter experimentell zu überprüfen gilt.
Key words
Stroke - rehabilitation - risk factors - prognosis
Schlüsselwörter
Schlaganfall - Rehabilitation - Risikofaktoren - Prognose