Inf Orthod Kieferorthop 2008; 40(3): 7
DOI: 10.1055/s-2008-1077007
Editorial

© Georg Thieme Verlag Stuttgart ˙ New York

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H.-P. Bantleon1
  • 1Abteilung für Kieferorthopädie, Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik, Medizinische Universität Wien
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Publication Date:
13 October 2008 (online)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Im Rahmen der interdisziplinären zahnheilkundlichen Zusammenarbeit nimmt die Parodontologie einen hohen Stellenwert ein. Mit der zunehmenden Anzahl erwachsener Patienten mit lokalisierten bzw. generalisierten parodontalen Destruktionen sowie marginalen Parodontitiden sollte der Kieferorthopäde / die Kieferorthopädin eine initiale Befunderhebung durchführen können, um das weitere therapeutische Vorgehen mit dem Parodontologen / der Parodontologin abklären zu können. Einen systematischen Überblick über Diagnose, spezifische Planung und prophylaktische Maßnahmen wird in der Arbeit von Haas und Wimmer vorgestellt. Operative Verfahren werden in dem Artikel von Cornelia Bruckmann beschrieben. Weitere Themen sind Fibrotomie, Autotransplantation von Zähnen sowie die forcierte Eruption. Eine Literaturübersicht über eine effiziente Fluoridtherapie zur Verhinderung von kariösen Läsionen leitet den Übergang zu den Fallberichten ein. Diese beschäftigen sich mit der Möglichkeit eines frontalen Lückenschlusses über die Sutura mediana, dem Lückenschluss durch die Kieferhöhle, sowie der interdisziplinären Therapie einer Patientin mit langjähriger Kiefergelenkssymptomatik.

Ich hoffe, dass die vorgestellten Themen ihr Interesse wecken und die Informationen in ihren Praxisalltag integriert werden können.

Hans-Peter Bantleon