Phlebologie 2016; 45(05): 295-303
DOI: 10.12687/phleb2335-5-2016
Review article
Schattauer GmbH

Klassifikation der Vaskulären Malformationen

Artikel in mehreren Sprachen: English | deutsch

Autor*innen

  • H.-P. Berlien

    1   Dept. Laser medicine, Evangelische Elisabeth-Klinik Berlin, Germany
  • P. Urban

    1   Dept. Laser medicine, Evangelische Elisabeth-Klinik Berlin, Germany
  • M. Poetke

    1   Dept. Laser medicine, Evangelische Elisabeth-Klinik Berlin, Germany
  • C. M. Philipp

    1   Dept. Laser medicine, Evangelische Elisabeth-Klinik Berlin, Germany
Weitere Informationen

Publikationsverlauf

Received: 12. August 2016

Accepted: 15. August 2016

Publikationsdatum:
22. Dezember 2017 (online)

Zusammenfassung

Mit dem Begriff Hämangiom werden häufig unterschiedliche Gefäßanomalien bezeichnet. Hierbei sind die kongenitalen vaskulären Tumoren von den vaskulären Malformationen zu trennen. Für eine klare Indikationsstellung ist jedoch eine eindeutige Zuordnung notwendig. Basis für die Einteilung ist die aktuelle ISSVA-Klassifikation. In ihrer neuesten Version hat sie für die vaskulären Malformationen die embryologischen Kriterien der Hamburger Klassifikation aufgegriffen. Gerade bei den vaskulogenetischen („extratrunkulären”) Malformationen werden zunehmend genetische Defekte gefunden. Diese überschneiden sich häufig mit den Neuroektodermalen Syndromen. Daraus ergeben sich wiederum gemeinsame Behandlungskonzepte.