Z Gastroenterol 2019; 57(03): e103-e119
DOI: 10.1055/a-0833-6106
Leitlinienreport
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Leitlinienreport der S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Plattenepithelkarzinome und Adenokarzinome des Ösophagus

Version 2.0 – Dezember 2018, AWMF-Registernummer: 021/023OL
Rainer Porschen
1  Klinik für Innere Medizin, Klinikum Bremen Ost
,
Thomas Langer
2  Leitlinienprogramm Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft, Berlin
,
Pia van Leeuwen
3  Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, Berlin
› Author Affiliations
Further Information

Korrespondenzadresse

Prof. Dr. med. Rainer Porschen
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Klinikum Bremen Ost
Züricher Str. 40
D-28325 Bremen
Phone: ++ 49/4 21/4 08 12 21   
Fax: ++ 49/4 21/4 08 22 34   

Publication History

Publication Date:
12 March 2019 (online)

 

1. Informationen zum Leitlinienreport

Dieser Leitlinienreport dokumentiert das Aktualisierungsverfahren der Leitlinie von 2017 – 2018 (Version 2). Der Leitlinienreport zur Erstellung der Version 1 kann unter https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/oesophaguskarzinom/) eingesehen werden.

1.1. Autoren des Leitlinienreports

Prof. Dr. med. Rainer Porschen, Dipl.-Soz.-Wiss.Thomas Langer, Pia van Leeuwen


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1.2. Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Deutschen Krebshilfe (DKH).


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1.3. Federführende Fachgesellschaft(en) der Leitlinie

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

Zoom Image

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1.4. Finanzierung der Leitlinie

Die Erstellung und Aktualisierung der Leitlinie in 2017 – 2018 wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie gefördert.


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1.5. Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de


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1.6. Zitierweise des Leitlinienreports

Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3 Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Plattenepithelkarzinome und Adenokarzinome des Ösophagus, Leitlinienreport 2.0, 2018, AWMF Registernummer: 021/023OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/oesophaguskarzinom/)


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1.7. Weitere Dokumente zur Leitlinie

Die Leitlinie liegt als Lang- und Kurzversion vor. Außerdem gibt es eine Patientenleitlinie (Laienversion der Leitlinie) sowie zusätzliche Dokumente zur Evidenzrecherche (Evidenzberichte). Alle Dokumente zur Leitlinie sind über die folgenden Seiten zugänglich:


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1.8. Verwendete Abkürzungen

Abkürzung

Erläuterung

AG

Arbeitsgruppe

AWMF

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

AWMF-IMWi

AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement

BDP

Bundesverband deutscher Pathologen

BNG

Berufsverband der Niedergelassenen Gastroenterologen Deutschlands

CAO-V

Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie in der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie

DEGRO

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie

DELBI

Deutsches Leitlinienbewertungsinstrument

DGAV

Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie

DGCH

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

DGE

Deutsche Gesellschaft für Ernährung

DGEM

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin

DGHO

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie

DGIM

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin

DGKL

Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin

DGN

Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin

DGP

Deutsche Gesellschaft für Pathologie

DGVS

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten

DKG

Deutsche Krebsgesellschaft

DKH

Deutsche Krebshilfe

DKV

Deutsche Krankenversicherung

DRG

Deutsche Röntgengesellschaft

EK

Expertenkonsens

IQWIG

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

LA

Leitlinienadaptation

LoE

Level of Evidence

MDK

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung

OL

Leitlinienprogramm Onkologie

PET/CT

Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie

PICO

Population, Intervention, Comparison, Outcome

PSO

Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft

RCT

Randomized Controlled Trial

SR

Systematic Review

TNM

für engl. Tumor, Node, Metastasis

TSE

turbo spin-echo

UICC

UICC(Union internationale contre le cancer)-Klassifikation

ZVK

Deutscher Verband für Physiotherapie


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2. Geltungsbereich und Zweck der Leitlinie

2.1. Zielsetzung, Fragestellung und Adressaten

Die Ziele der S3-Leitlinie, die Adressaten sowie die bearbeiteten Fragestellungen sind in der Langversion der Leitlinie beschrieben.


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2.2. Gültigkeitsdauer und Aktualisierungsverfahren

Die S3-Leitlinie in der Version 2 ist bis zur nächsten Aktualisierung gültig, maximal aber 5 Jahre. Es ist vorgesehen, die Inhalte der Leitlinie im Rahmen eines sogenannten „Living-guideline-Ansatzes“ jährlich auf Basis aktueller Studiendaten und neuer Publikationen sowie Rückmeldungen aus der Leitliniengruppe zu prüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. Hierzu wird einmal jährlich eine systematische Literaturrecherche und Evidenzbeurteilung durchgeführt.

Kommentare und Hinweise für den Aktualisierungsprozess sind ausdrücklich erwünscht und können an: oesophaguskarzinom@leitlinienprogramm-onkologie.de adressiert werden.


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3. Zusammensetzung der Leitliniengruppe

Die Leitliniengruppe war multidisziplinär und multiprofessionell unter direkter Beteiligung von Patientenvertretern zusammengesetzt. Der Aktualisierungsprozess wurde maßgeblich von der Steuergruppe geplant und umgesetzt. Alle beteiligten Personen und Organisationen, die an der Aktualisierung der Leitlinie beteiligt waren, sind in der Langversion aufgeführt.


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4. Aktualisierung der Fragestellungen und Einschlusskriterien

Die Grundstruktur der Leitlinie basiert auf der Einteilung in Hauptkomplexe, die mit den Kapiteln der vorliegenden Leitlinie korrespondieren. Auf der Grundlage der bestehenden Schlüsselfragen (Version 1) wurden die Schlüsselfragen zu den einzelnen Themenblöcken von der Steuergruppe bei einem Treffen am 5.7.2017 diskutiert und insbesondere die Ein- und Ausschlusskriterien bei einigen Schlüsselfragen überarbeitet. Anschließend wurde das Protokoll der Sitzung an die gesamte Leitliniengruppe versendet, mit der Bitte um Ergänzungen und ggf. Korrekturen.

Im Rahmen des Prozesses wurden die folgenden Änderungen und Ergänzungen beschlossen:

Änderungen der Einschlusskriterien

AG1 Risikofaktoren, Prävention, Screening (vorher nur systematische Reviews):

  • Risikofaktoren: Observationsstudien mit n ≥ 500

  • Prävention: RCT mit n ≥ 50

AG2 Diagnostik, Pathologie (vorher systematische Reviews oder Einschluss mindestens kontrollierter Primärstudien mit mindestens 50 Patienten, wenn keine aggregierte Evidenz vorhanden):

  • Meta-Analysen, keine systematischen Reviews,

  • RCT n ≥ 50

  • Prospektive Kohortenstudien mit n ≥ 500

AG3 Kurativ intendierte Therapie (vorher systematische Reviews oder Einschluss mindestens kontrollierter Primärstudien mit mindestens 50 Patienten, wenn keine aggregierte Evidenz vorhanden):

  • RCT mit n ≥ 50

AG 4 Palliation (vorher systematische Reviews oder Einschluss mindestens kontrollierter Primärstudien mit mindestens 20 Patienten, wenn keine aggregierte Evidenz vorhanden):

  • RCT mit n ≥ 50

Änderungen/Neuerungen bei den Schlüsselfragen

Arbeitsgruppe 1: Risikogruppen Prävention Screening

  • Überwachungs-ÖGD bei Risikogruppen: wird Expertenkonsens, Verweis auf die alte Leitlinie

Arbeitsgruppe 2: Primärdiagnostik, Diff.-Diagnostik inkl. Pathologie:

  • Stellenwert der Abdomensonographie: De-novo-Recherche

  • MSI-Status: De-novo-Recherche

Arbeitsgruppe 3: Kurativ intendierte Therapie

  • Präoperative Vorbereitung: wird gestrichen

  • Verbessert eine präoperative Chemo-/Radiochemotherapie das Überleben: PCR-Rate wird mit aufgenommen

  • Rolle des PET-CT in der Remissionsvorhersage: Bezug auf IQWIG-Bericht

Arbeitsgruppe 4: Palliation

  • Multidiziplinäre Therapie: wird als systematische Recherche nicht weitergeführt, weitere Bearbeitung im Expertenkonsens

  • Andere endoskopische Verfahren: Stent als Intervention hinzugefügt

  • Nachsorge und Rehabilitation: wird als systematische Recherche nicht weitergeführt, weitere Bearbeitung im Expertenkonsens

Zusätzlich wurde im Oktober 2017 eine Recherche zum Thema Ultraschall-Diagnostik bei Ösophaguskarzinom-Patienten mit Verdacht auf Lebermetastasen durchgeführt.


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5. Methodisches Vorgehen

5.1. Leitlinienadaptation

Zur Identifizierung relevanter deutscher und englischer Leitlinien zur Diagnostik und Therapie des Ösophaguskarzinoms wurde eine Leitlinienrecherche durchgeführt. Die Suche ergab ingesamt 9 potentiell relevante Leitlinien, die aber überwiegend (8 von 9) den methodischen Anforderungen nicht genügten. Letztendlich entschied sich die Leitliniengruppe im Aktualisierungsverfahren, keine Empfehlungen aus der vorliegenden evidenzbasierten Leitlinie zu übernehmen, da diese nicht mehr als aktuell angesehen wurden. Die Leitlinienrecherche und -bewertung ist ausführlich im Methodenreport der CGS-Usergroup dargestellt (verfügbar unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/oesophaguskarzinom/).


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5.2. Systematische Literaturrecherchen

5.2.1. Suche und Auswahl der Evidenz

Zu Insgesamt 22 Fragestellungen wurden im Rahmen der Aktualisierung 2017 – 2018 systematische Literaturrecherchen durchgeführt. Berücksichtigt wurden dabei Publikationen seit 2013. Die Suchen wurden in der Medline-Datenbank über die PubMed-Suchoberfläche sowie in der Cochrane Library zwischen dem 24.07.2017 und dem 04.08.2017 durchgeführt. Weiterführende Details zu den Recherchen (Suchstrategien, Ein- und Ausschlussgründe, Trefferzahlen, Berücksichtigung von Vorschlägen der Experten) können dem Methodenreport der UserGroup entnommen werden (verfügbar unter https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/oesophaguskarzinom/).


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5.2.2. Bewertung und Extraktion der Evidenz

Die Literaturbewertung wurde – wie schon in der Version 1 – nach der Evidenzklassifizierung des Oxford Centre for Evidence-based Medicine 2009 (siehe [Tab. 1]) für Interventions- und diagnostische Studien durchgeführt. Alle eingeschlossenen Studien wurden darüber hinaus in Evidenztabellen extrahiert. Die methodische Qualität der Literaturstelle wurde mit Hilfe von Checklisten überprüft und die gefundenen Mängel wurden im „Notes“ Bereich der Evidenztabellen festgehalten. Als Checklisten wurden die Critical appraisal tools des Oxford Centre for Evidence-based Medicine[1] bzw. die Newcastle-Ottawa Scale[2] für nicht-randomisierte Studien (Cohort and Case-control) herangezogen. Studien mit methodischen Schwächen und/ oder bedeutsamer Heterogenität wurden mit einem „–“ nach dem Evidenzgrad markiert. Eine entsprechende Begründung findet sich in der Evidenztabelle im Feld „Notes“. Studien mit einer großen Anzahl gravierender methodischer Mängel konnten unter Angabe einer detaillierten Begründung als Evidenzgrundlage ausgeschlossen werden.

Die Evidenztabellen inklusive der Studienbewertungen können dem Methodenreport der UserGroup entnommen werden (verfügbar unter https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/oesophaguskarzinom/)


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5.3. Formulierung der Empfehlungen und formale Konsensusfindung

5.3.1. Schema der Empfehlungsgraduierung

Die Methodik des Leitlinienprogramms Onkologie sieht eine Vergabe von Empfehlungsgraden durch die Leitlinienautoren im Rahmen eines formalen Konsensusverfahrens vor. Im Rahmen der Aktualisierung 2017 – 2018 erfolgte nach Diskussion von Änderungsvorschlägen in den Arbeitsgruppen und innerhalb der Steuergruppe eine Online-Abstimmung über das Leitlinienentwicklungsportal der UserGroup (siehe auch Kapitel 5.3.3).

In der Leitlinie werden zu allen evidenzbasierten Statements und Empfehlungen das Evidenzlevel der zugrunde liegenden Studien sowie bei Empfehlungen zusätzlich die Stärke der Empfehlung (Empfehlungsgrad) ausgewiesen. Hinsichtlich der Stärke der Empfehlung werden in dieser Leitlinie drei Empfehlungsgrade unterschieden, die sich auch in der Formulierung der Empfehlungen jeweils widerspiegeln (siehe [Tab. 2], [3]).

Tab. 1

Schema der Evidenzgraduierung nach Oxford (Version März 2009).

Level

Therapy/ Prevention, Aetiology/Harm

Prognosis

Diagnosis

Differential diagnosis/symptom prevalence study

1a

SR (with homogeneity) of RCTs

SR (with homogeneity) inception cohort studies; CDR validated in different populations

SR (with homogeneity) of Level 1 diagnostic studies; CDR with 1b studies from different clinical centers

SR (with homogeneity) of prospective cohort studies

1b

Individual RCT (with narrow Confidence Interval)

Individual inception cohort study with > 80 % follow-up; CDR validated in a single population

Validating cohort study with good reference standards; or CDR tested within one clinical centre

Prospective cohort study with good follow-up

2a

SR (with homogeneity) of cohort studies

SR (with homogeneity) of either retrospective cohort studies or untreated control groups in RCTs

SR (with homogeneity) of Level > 2 diagnostic studies

SR (with homogeneity) of Level 2b and better studies

2b

Individual cohort study (including low quality RCT; e. g., < 80 % follow-up)

Retrospective cohort study or follow-up of untreated control patients in an RCT; Derivation of CDR or validated on split sample only

Exploratory cohort study with good reference standards; CDR after derivation, or validated only on split-sample or databases

Retrospective cohort study, or poor follow-up

2c

“Outcomes” Research; Ecological studies

“Outcomes” Research

Ecological studies

3a

SR (with homogeneity) of case-control studies

SR (with homogeneity) of 3b and better studies

SR (with homogeneity) of 3b and better studies

3b

Individual Case-Control Study

Non-consecutive study; or without consistently applied reference standards

Non-consecutive cohort study; or very limited population

4

Case-series (and poor quality cohort and case-control studies)

Case-series (and poor quality prognostic cohort studies)

Case-control study, poor or non-independent reference standard

Case-series or superseded reference standards

5

Expert opinion without explicit critical appraisal, or based on physiology, bench research or

“first principles”

Expert opinion without explicit critical appraisal, or based on physiology, bench research or “first principles”

Expert opinion without explicit critical appraisal, or based on physiology, bench research or “first principles”

Expert opinion without explicit critical appraisal, or based on physiology, bench research or “first principles”

Tab. 2

Schema der Empfehlungsgraduierung.

Empfehlungsgrad

Beschreibung

Ausdrucksweise

A

Starke Empfehlung

soll/soll nicht

B

Empfehlung

sollte/sollte nicht

0

Empfehlung offen

kann/kann verzichtet werden


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5.3.2. Festlegung des Empfehlungsgrades

Grundsätzlich erfolgte eine Anlehnung der evidenzbasierten Empfehlungen hinsichtlich ihres Empfehlungsgrades an die Stärke der verfügbaren Evidenz, d. h. ein hoher Evidenzgrad (z. B. Metaanalysen/systematische Übersichten von RCTs oder mehrere methodisch hochwertige RCTs), d. h. eine hohe Sicherheit bzgl. der Ergebnisse soll in der Regel auch zu einer starken Empfehlung (Empfehlungsgrad A, „soll“) führen.

Zusätzlich werden weitere Kriterien bei der Wahl des Empfehlungsgrades berücksichtigt. Diese folgenden berücksichtigten Kriterien konnten zu einem Abweichen der Empfehlungsstärke nach oben oder unten führen:

  1. Konsistenz der Studienergebnisse
    Bsp.: Die Effektschätzer der Studienergebnisse gehen in unterschiedliche Richtungen und zeigen keine einheitliche Tendenz.

  2. Klinische Relevanz der Endpunkte und Effektstärken
    Bsp.: Es liegen zwar Studien mit Ergebnissen in eine Richtung vor, jedoch wird die Bedeutung der gewählten Endpunkte und/oder Effektstärken als nicht relevant eingeschätzt.

  3. Nutzen-Risiko-Verhältnis
    Bsp.: Dem nachgewiesenen Nutzen einer Intervention steht ein relevanter Schadensaspekt gegenüber, der gegen eine uneingeschränkte Empfehlung spricht.

  4. Ethische Verpflichtungen
    Bsp.: Downgrading: Aus ethischen Gründen kann eine Intervention mit nachgewiesenem Nutzen nicht uneingeschränkt angeboten werden. Upgrading: Starke Empfehlung auf Basis von z. B. Fall-Kontroll-Studien, da aus ethischen Gründen ein RCT nicht durchführbar ist.

  5. Patientenpräferenzen
    Bsp.: Eine Intervention mit nachgewiesenem Nutzen wird nicht stark empfohlen, da sie von den Patienten als belastend oder nicht praktikabel abgelehnt wird.

  6. Anwendbarkeit, Umsetzbarkeit in der Versorgung
    Bsp.: Eine Intervention mit nachgewiesenen positiven Effekten kann nicht empfohlen werden, weil sie im regionalen Versorgungssystem aus strukturellen Gründen nicht angeboten werden kann.


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5.3.3. Formale Konsensusverfahren und Konsensuskonferenz

Nach Abschluss der Evidenzrecherchen wurden die Ergebnisse durch die Steuergruppe primär gesichtet und potentielle Themen für Änderungen oder Ergänzungen identifiziert. In Absprache mit den Arbeitsgruppen wurden anschließend konkrete Änderungsvorschläge formuliert. Im Rahmen der Steuergruppe wurden die Änderungsvorschläge zunächst diskutiert und überarbeitet und anschließend im Rahmen der gesamten Leitliniengruppe formal abgestimmt. Die Abstimmung erfolgte hierbei durch eine elektronische Delphi-Abstimmung über das „UserGroup-Leitlinienportal“ (www.leitlinienentwicklung.de). Empfehlungen mit einer Zustimmung > 75 % und ohne inhaltliche Anmerkungen galten als angenommen.

Da die Steuergruppe keinen Konsens erzielen konnte, wie die Empfehlung zur Dysplasiebeurteilung geändert werden soll, wurden zunächst die beiden Vorschläge der Steuergruppe abgestimmt und anschließend der Vorschlag mit der größten Zustimmung (73,8 %) zusammen mit den restlichen Empfehlungsvorschlägen. Da alle Empfehlungsvorschläge im Rahmen der Online-Abstimmung konsentiert werden konnten, war keine weitere Abstimmungsrunde notwendig. Die Ergebnisse der Online- Abstimmungen können beim OL-Office angefordert werden ([Tab. 4]).

Tab. 3

Festlegungen hinsichtlich der Konsensstärke.

Konsensstärke

Prozentuale Zustimmung

Starker Konsens

> 95 % der Stimmberechtigten

Konsens

> 75 – 95 % der Stimmberechtigten

Mehrheitliche Zustimmung

> 50 – 75 % der Stimmberechtigten

Dissens

< 50 % der Stimmberechtigten


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6. Ableitung der Qualitätsindikatoren

Eine Überarbeitung der Qualitätsindikatoren im Rahmen der Aktualisierung 2017 – 2018 erfolgte nicht. Ausschlaggebend hierfür waren die folgenden Punkte:

  1. Im Rahmen der Aktualisierung wurde eine modifizierte starke Empfehlung (6.18) erarbeitet, die wenig Erfolg hat, eine Qualitätsindikator zu werden.

  2. Die Empfehlungen, die die Grundlage für die aktuellen QI bilden, sind unverändert geblieben.

  3. Bisher liegen keine Daten zu den bisherigen QI vor. Entsprechende Daten aus den DKG-zertifizierten Zentren werden für 2019 erwartet.

Auf der Grundlage der ersten Daten aus den zertifizierten Zentren und einer aktualisierten internationalen Recherche nach Qualitätsindikatoren wird voraussichtlich 2019 eine Aktualisierung der Qualitätsindikatoren erfolgen.


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7. Reviewverfahren und Verabschiedung

Während der Aktualisierungsprozesses erfolgten methodische Reviews durch das OL-Office und nach Abschluss der Konsentierung durch das AWMF-IMWi. Im Anschluss werden ein öffentliches Konsultationsverfahren und die formale Zustimmung der beteiligten Fachgesellschaften/Organisationen durchgeführt.

Die Konsultationsfassung der Leitlinie konnte vom 11.10. bis zum 21.11. kommentiert werden. Im Rahmen der Konsultation gingen lediglich zwei Kommentare ein:

  1. Redaktioneller Hinweis zur korrekten Verwendung von Fachbegriffen (Tumoren statt Tumore; Veneninvasion statt Blutgefäßinfiltration)

  2. Hinweis, dass ein Kapitel zur Nachsorge ergänzt werden sollte.

Nach Abschluss der Konsultation ging ein Hinweis zu einer fehlerhaften Zitation im Kapitel 4.1. Rauchen ein: Es wurden Effektmaße für Alkoholkonsum aus der Studie von Lee et al. 2007 [1] genannt.

Die redaktionellen Hinweise wurden in der Version 2.0 umgesetzt. Der Vorschlag, ein Kapitel zur Nachsorge zu ergänzen, wird im Rahmen der 2019 geplanten Bedarfsanalyse in der Leitliniengruppe diskutiert werden.


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8. Unabhängigkeit und Umgang mit Interessenkonflikten

Die Deutsche Krebshilfe stellte über das Leitlinienprogramm Onkologie (OL) finanzielle Mittel für insgesamt drei Jahre zur Verfügung (2017/18 – 2020). Für die Aktualisierung 2018 wurden Mittel für Büromaterial, Literaturbeschaffung/Evidenzbeurteilungen und die Sitzungen der Steuergruppe (Raummieten, Technik, Verpflegung, Reisekosten der Teilnehmer) verwendet.

Die Erarbeitung der Leitlinie erfolgte in redaktioneller Unabhängigkeit von der finanzierenden Organisation. Die Leitliniengruppenteilnehmer arbeiteten ehrenamtlich.

Die Leitliniengruppenmitglieder legten während des Leitlinienprozesses vor der formalen Abstimmung der Empfehlungen eine schriftliche Erklärung zu Interessen anhand des AWMF Formblattes Stand 17.01.2018 (siehe Kapitel 11.1) vor. Die offengelegten Interessen sind in [Tab. 5] aufgeführt.

Tab. 4

Zeitlicher Ablauf der Aktualisierung 2017 – 2018.

Prozess

Datum

Agenda/Themen

Treffen der Steuergruppe

05.07.2017

Abstimmung der Themenkomplexe und Fragen, Definition von Schlüsselfragen.

Diskussion des organisatorischen Ablaufs inklusive systematischer Literaturrecherche und Evidenzbeurteilung, Besprechung der Schlüsselfragen.

Konstituierung der Arbeitsgruppen mit AG-Leitern, Konstituierung der Steuergruppe.

Literaturrecherche Evidenzbeurteilung

07/2017 – 12/2017

Information aller Fachexperten

Definition des Zeitraums, für den Literatur gesucht werden soll. Installation des Leitlinienportals. Anlage einer Referenzdatenbank und einer pdf-Bibliothek für Literatur (Volltexte). Vervollständigung der Suche nach existierenden Leitlinien. Bewertung der bisherigen Leitlinien nach DELBI, auch hinsichtlich der klinischen Verwendbarkeit/Aktualität/Übertragbarkeit auf Deutschland.

Erstellung von Evidenztabellen

Bearbeitung in der Steuergruppe

01/2018 – 04/2018

Vorstellen der Rechercheergebnisse und Leitlinienbewertung Sichtung der Evidenztabellen Verfeinerung der Literaturrecherche Diskussion der Ergebnisse in den Arbeitsgruppen Erstellung von Textentwürfen für Hintergrundtexte und Empfehlungen Ggf. zusätzliche Telefonkonferenzen

Treffen der Steuergruppe

30.05.2018

Diskussion der Textentwürfe und Konsentierung der Änderungen

Diskussion des weiteren organisatorischen Ablaufs.

Redaktion und Konsentierung

05. – 09.2018

Erstellung der überarbeiteten Langversion, Konsentierung der Empfehlungen, Erstellung der Konsultationsfassung von Langversion und Leitlinienreport.

Für die Organisation der Aktualisierung war zusammen mit dem Koordinator eine interdisziplinär zusammengesetzte Steuergruppe aus Klinikern und Methodikern verantwortlich. In dieser wurden alle Schritte der Aktualisierung besprochen. Bei einem Treffen der Steuergruppe am 05.07.2017 wurde nach interner Diskussion folgendes Procedere zur Bewertung von und zum Umgang mit den offengelegten Interessen festgelegt:

  1. Bei positiven Angaben in den Rubriken: Berater- bzw. Gutachtertätigkeit oder bezahlte Mitarbeit in einem wissenschaftlichen Beirat eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft (z. B. Arzneimittelindustrie, Medizinproduktindustrie), eines kommerziell orientierten Auftragsinstituts oder einer Versicherung oder Besitz von Geschäftsanteilen, Aktien, Fonds mit Beteiligung von Unternehmen der Gesundheitswirtschaft oder Persönliche Beziehungen zu einem Vertretungsberechtigten eines Unternehmens erfolgte eine Bewertung in gering, moderat und hoch.

  2. Angaben der Rubriken Vortrags- und Schulungstätigkeit bzw. Wissenschaftlicher Schwerpunkt/Studien wurden in dieser Gruppe grundsätzlich als gering bewertet.

  3. Bei Vorliegen eines geringen Interessenkonflikts wurden aufgrund der vorhandenen protektiven Faktoren (unabhängige Evidenzsuche und -bewertung, formales Konsensverfahren, Einbeziehen aller relevanten Stakeholder) keine weiteren Maßnahmen als erforderlich erachtet.

  4. Bei Vorliegen eines moderaten Interessenkonflikts erfolgte eine Abstimmungsenthaltung und Doppelabstimmung, um festzustellen, ob die Enthaltung zu einer geänderten Zustimmungsquote führen würde.

  5. Wenn aufgrund der offengelegten Sachverhalte in diesen Kategorien ein hohes Risiko für einen Interessenkonflikt angenommen werden musste, sollten diese Personen nicht an der Abstimmung und der Diskussion der entsprechenden Empfehlungen teilnehmen.

Die Beurteilung wurde durch eine Kommission der Leitliniengruppe aus drei Klinikern (Hölscher (DGCH), Hollerbach (DGVS), Vanhoefer (DGHO)) und zwei Methodikern (Langer (OL-Office), Nothacker (AWMF)) vorgenommen. Die Beurteilung 2018 erfolgte hin Hinblick auf die 2018 in der Leitliniengruppe diskutierten und abgestimmten Themen (siehe Seite 2 der Langversion 2.0).

Nach Sichtung der eingegangenen Rückmeldungen der Fachexperten – und wenn erforderlich persönlicher Rücksprache – wurde für die Aspekte „computergestützte digitale Filter“ für die Chromoendoskopie bei Autoren aufgrund von Tätigkeit in Advisory Boards von Endoskopiefirmen für dieses Thema ein moderater Interessenkonflikt gesehen und eine Doppelabstimmung avisiert, eine solche Tätigkeit lag jedoch nicht vor. Weiterhin wurde zusätzlich zu den oben genannten Konstellationen für die Empfehlung zur Referenzpathologie ein moderater Interessenkonflikt bei den Vertretern des Berufsverbandes der Pathologen gesehen, hier erfolgte eine Kontrolle des Abstimmungsergebnisses bei Enthaltung der Person. Es ergab sich keine Änderung des Konsenses.

An dieser Stelle möchten wir allen Experten und Mitarbeitern für ihre ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeit an dem Projekt danken.


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9. Verbreitung und Implementierung

Folgende Aktivitäten dienen zur Verbreitung und Implementierung der Leitlinie:

  • Verfügbarmachung einer Patientenleitlinie

  • Erstellung der Qualitätsindikatoren

  • Publikation der Leitliniendokumente auf den Internetseiten von AWMF, Leitlinienprogramm-Onkologie und DGVS

  • Publikation der aktualisierten Leitlinieninhalte in Fachzeitschriften

  • Bundesweite Fortbildungsveranstaltungen

  • Vorstellung auf Fachkongressen


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10. Tabellenverzeichnis

[Tab. 1]: Schema der Evidenzgraduierung nach Oxford (Version März 2009)

e106

[Tab. 2]: Schema der Empfehlungsgraduierung

e107

[Tab. 3]: Festlegungen hinsichtlich der Konsensstärke

e107

[Tab. 4]: Zeitlicher Ablauf der Aktualisierung 2017 – 2018

e108

[Tab. 5]: Ergebnisse der Interessenkonflikterklärungen

e112


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11. Anlagen

11.1 Formblatt der AWMF zur Erklärung von Interessenkonflikten (Stand: 17.01.2018)

Erklärung von Interessen

(Titel, AWMF-Registernummer)

zu Händen

(Leitlinienkoordinator)

Vorbemerkung

Alle Mitglieder der Leitliniengruppe sind gehalten, die nachstehende Erklärung von Interessen auszufüllen. Die Erklärung wird gegenüber dem Leitlinienkoordinator abgegeben. Dies soll bereits zu Beginn des Leitlinienprojekts erfolgen bzw. zu dem Zeitpunkt, an dem die Mitglieder ihre Teilnahme am Leitlinienprojekt gegenüber dem Koordinator bestätigen. Bei länger andauernden Projekten ist eine Erneuerung der Erklärung einmal pro Jahr bis zum Abschluss der Leitlinienentwicklung, zumindest aber vor der Konsensfindung, erforderlich.

In der Erklärung sind alle Interessen aufzuführen, unabhängig davon, ob der/die Erklärende selbst darin einen thematischen Bezug zur Leitlinie oder einen Interessenkonflikt sieht oder nicht. Ob Interessenkonflikte bestehen und ob dadurch die erforderliche Neutralität für die Mitarbeit bei der Leitlinienentwicklung in Frage gestellt ist oder in welchen speziellen Bereichen/Fragestellungen der Leitlinie das professionelle Urteilsvermögen eines Experten durch sekundäre Interessen beeinflusst sein könnte, ist durch einen Dritten zu bewerten und in der Leitliniengruppe zu diskutieren. Die Erklärung betrifft Interessen innerhalb des laufenden Jahres sowie der zurückliegenden 3 Jahre.

Die Originale der Erklärungen verbleiben vertraulich beim Leitlinienkoordinator. Die Inhalte der Erklärungen sind in der Langfassung der Leitlinie bzw. im Leitlinienreport in standardisierter Zusammenfassung offen darzulegen. Ergänzend sind das Verfahren der Sammlung und Bewertung der Erklärungen sowie die Ergebnisse der Diskussion zum Umgang mit Interessenkonflikten darzulegen.

Erklärung

1. Allgemeine Angaben

Name, Vorname, Titel

Arbeitgeber/Institution

Gegenwärtig

Früher(e) innerhalb des laufenden Jahres oder der 3 Kalenderjahre davor

Position/Funktion in der Institution

Adresse

E-Mail-Adresse

Bei Rückfragen telefonisch zu erreichen unter

Funktion in der Leitliniengruppe

Datum

Zeitraum, auf den sich die Erklärung bezieht

2. Direkte, finanzielle Interessen

Hier werden finanzielle Beziehungen zu Unternehmen, Institutionen oder Interessenverbänden im Gesundheitswesen erfasst. Haben Sie oder die Einrichtung, für die Sie tätig sind, innerhalb des laufenden Jahres oder der 3 Kalenderjahre davor Zuwendungen erhalten von Unternehmen der Gesundheitswirtschaft (z. B. Arzneimittelindustrie, Medizinproduktindustrie), industriellen Interessenverbänden, kommerziell orientierten Auftragsinstituten, Versicherungen/Versicherungsträgern oder von öffentlichen Geldgebern (z. B. Ministerien), Körperschaften/Einrichtungen der Selbstverwaltung, Stiftungen oder anderen Geldgebern? Machen Sie bitte in folgender Tabelle zu allen zutreffenden Aspekten konkrete Angaben.

Art der Beziehung/Tätigkeit

Name des/der Kooperationspartner/s

Zeitraum der Beziehung/Tätigkeit[1]

Thema, Bezug zur Leitlinie[2]

Art der Zuwendung[3]

Höhe der Zuwendung[4]

Empfänger[5]

Berater-/Gutachtertätigkeit

Mitarbeit in einem Wissenschaftlichen Beirat (advisory board)

Vortrags- oder

Schulungstätigkeit

Autoren- oder Coautorenschaft

Forschungsvorhaben/Durchführung klinischer

Studien

Eigentümerinteressen (Patent, Urheberrecht, Aktienbesitz[6])

1 Innerhalb des Erfassungszeitraums, d. h.im gegenwärtigen und den zurückliegenden 3 Jahren, Angabe: von (Monat/Jahr) bis (Monat/Jahr).


2 Angabe des Themas, bei Präparaten/Geräten auch Handelsname bzw. Wirkstoffname (Freitext), zusätzlich Angabe einer Selbsteinschätzung des Bezugs zur Leitlinie: „Nein“ oder „Ja“.


3 Honorar, Drittmittel, geldwerte Vorteile (z. B. Personal- oder Sachmittel; Reisekosten, Teilnahmegebühren, Bewirtung i. R. von Veranstaltungen), Verkaufslizenz.


4 Es können gerundete Beträge angeben werden (z. B. bei Beiträgen > 1000 € jeweils auf die nächste Tausenderstelle): Die Angaben beziehen sich auf die Gesamtsumme der Zuwendungen für eine angegebene Tätigkeit über den Erfassungszeitraum, Angabe: von (Monat/Jahr) bis (Monat/Jahr). Diese Angaben werden vertraulich behandelt.


5 Bitte angeben: a) wenn Sie persönlich Empfänger der Zuwendung sind oder b) wenn es die Institution ist, für die Sie tätig sind und Sie innerhalb Ihrer Institution direkt entscheidungsverantwortlich für die Verwendung der Zuwendung/Mittel sind. Sind Sie nicht direkt entscheidungsverantwortlich, sind keine Angaben nötig.


6 Betrifft nur Eigentümerinteressen im Gesundheitswesen; auch sind Angaben zu Mischfonds nicht erforderlich.


3. Indirekte Interessen

Hier werden persönliche Beziehungen zu Interessenverbänden im Gesundheitswesen, „intellektuelle“, akademische und wissenschaftliche Interessen oder Standpunkte sowie Schwerpunkte klinischer Tätigkeiten/Einkommensquellen erfasst (für den Zeitraum des laufenden Jahres oder der 3 Kalenderjahre davor). Hierunter fallen auch solche, die indirekt mit finanziellen persönlichen Interessen verbunden sein können.

  • Sind oder waren Sie in Wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, Institutionen der Selbstverwaltung, Patientenselbsthilfegruppen, Verbrauchervertretungen oder anderen Verbänden aktiv? Wenn ja, in welcher Funktion (z. B. Mandatsträger für diese/andere Leitlinien, Vorstand)?

  • Können Sie Schwerpunkte Ihrer wissenschaftlichen und/oder klinischen Tätigkeiten benennen? Fühlen Sie sich bestimmten „Schulen“ zugehörig?

  • Waren Sie an der inhaltlichen Gestaltung von Fortbildungen federführend beteiligt?

  • Haben Sie persönliche Beziehungen (als Partner oder Verwandter 1. Grades) zu einem Vertretungsberechtigten eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft?

Machen Sie bitte in folgender Tabelle zu allen zutreffenden Aspekten konkrete Angaben.

Art der Beziehung/Tätigkeit

Namen/Schwerpunkte (bitte konkret benennen)

Zeitraum der Beziehung/Tätigkeit[1]

Themenbezug zur Leitlinie[2]

Mitgliedschaft/Funktion in Interessenverbänden

Schwerpunkte wissenschaftlicher Tätigkeiten, Publikationen

Schwerpunkte klinischer Tätigkeiten

Federführende Beteiligung an Fortbildungen/Ausbildungsinstituten

Persönliche Beziehungen (als Partner oder Verwandter 1. Grades) zu einem Vertretungsberechtigten eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft

1 Innerhalb des Erfassungszeitraums, d. h. im gegenwärtigen und den zurückliegenden 3 Jahren, Angabe: von (Monat/Jahr) bis (Monat/Jahr).


2 Angabe einer Selbsteinschätzung „Nein“ oder „Ja“.


4. Sonstige Interessen

Sehen Sie andere Aspekte oder Umstände, die von Dritten als einschränkend in Bezug auf Ihre Objektivität oder Unabhängigkeit wahrgenommen werden könnten?

Ich erkläre hiermit nach bestem Wissen und Gewissen, dass ich alle mir derzeit bekannten Umstände aufgeführt habe, die gegebenenfalls zu einem persönlichen Interessenkonflikt bei der themenbezogenen Mitwirkung bei der Erstellung der Leitlinie führen können. Ich erkläre weiterhin, dass ich die Diskussion der Erklärungen anderer Mitglieder in der Leitliniengruppe absolut vertraulich behandeln werde. Ich bin darüber informiert, dass die Angaben in standardisierter Zusammenfassung mit der Leitlinie/in einem begleitenden Leitlinienreport veröffentlicht werden und dass das vorliegende Formular vor der Einsicht unberechtigter Dritter geschützt aufbewahrt wird. Hiermit bin ich einverstanden.

Datum Unterschrift

Ergänzende Hinweise

  • Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus.

  • Falls Sie zu bestimmten Fragen keine Angaben machen können oder wollen, begründen Sie dies bitte.

  • Bitte speichern Sie das ausgefüllte Formular und senden es an das Leitliniensekretariat: xxx@yyy.zz

Ort, Datum Unterschrift


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11.2. Ergebnisse der Interessenkonflikterklärungen

Tab. 5

Ergebnisse der Interessenkonflikterklärungen.

Name

Berater-/Gutachtertätigkeit

Mitarbeit in einem Wissenschaftlichen Beirat (advisory board)

Bezahlte Vortrags- oder Schulungstätigkeit

Bezahlte Autoren- oder Coautorenschaft

Forschungsvorhaben/Durchführung klinischer Studien

Eigentümerinteressen (Patent, Urheberrecht, Aktienbesitz)

Indirekte Interessen Bewertung/Umgang

Baretton, Gustavo

Roche Pharma AG, Merck Serono GmbH, Roche Pharma AG, Hoffmann-La Roche, AstraZeneca, Roche Diagnostics, BMS, Roche, Roche

Roche Pharma AG, Roche Pharma AG, AstraZeneca, Roche Pharma AG, Hoffmann- La Roche, BMS, BMS, Roche, Roche, BMS, Amgen, Novartis, Roche, BMS, MSD, Sharp & Dohme GmbH

Roche Pharma AG

Roche Pharma AG

Roche

Mitglied: DGP, BV Deutscher Pathologen

Schwerpunkt: Tumorpathologie Biomarker

Federführung: –

Persönlich: entfällt

Ell, Christian

Mitglied: DGVS

Schwerpunkt: Ösophagus Frühkarzinom

Federführung: Gastro Update, Internisten Update

Persönlich: –

Fischbach, Wolfgang

Aptalis, Boehringer Ingelheim, med update, Norgine, Pfizer

Abbott, Aptalis, Bio Merieux, Falk, biotech, Merck Sereno, Norgine, Novartis, Pfizer, Sanofi Aventis Shire

Koordinator S2k-Leitlinie H. pylori

Mitglied: DGVS; DGIM; Gesellschaft für Gastroenterologie in Bayern; GastroLiga; Stiftung LebensBlicke

Schwerpunkt: H. pylori; gastrointestinale Tumoren; gastroenterologische Onkologie

Federführung: –

Persönlich: –

Freudenberger, Paul

Mitglied: –

Schwerpunkt: Neurologie, Biochemie

Federführung: –

Persönlich: –

Gockel, Ines

MERCK, Falk

Mitglied: –

Schwerpunkt: s. PubMed

Federführung: –

Persönlich:

Goerling, Ute

Chugai Pharma

Springer Verlag

Chugai Pharma

Mitglied: PSO

Schwerpunkt: Lebensqualität onkologischer Patienten, Belastungen von Angehörigen, psychoonkologische Interventionen

Federführung: –

Persönlich: –

Grenacher, Lars

Mitglied: Stv. Vorsitzender der AG Abdominelle Radiologie der Deutschen Röntgengesellschaft

Schwerpunkt: Abdominelle Bildgebung: oberer GI-Trakt, hepato-pankreatiko-biliäre Bildgebung

Federführung: keine

Persönlich: keine

Hollerbach, Stephan

Global Advisory, Board GAB (MediGlobe)

Zahlreiche Kongressvorträge

Artikel in Med. Fachjournalen

Endoskopiestudien, Registerstudien Onkologie

Mitglied: DGVS, DGEBV, NDGG,

Schwerpunkt: Endoskopischer Ultraschall, Endoskopie, Sonografie, GI-Onkologie

Federführung: Kongresse der NDGG/Endoforum, Sektion Endoskopie der DGVS

Persönlich: keine

Hölscher, Arnulf H.

DKV

S3-Leitlinie _CA

multiple

multiple

Renaissance Studie Board AIO

Mitglied: multiple wissenschaftliche Gesellschaften

Schwerpunkt: Ösophaguskarzinom, Magenkarzinom

Federführung: als Vortragender, Sitzungsleiter

Persönlich: –

Kade, Barbara

Mitglied: –

Schwerpunkt: –

Federführung: –

Persönlich: –

Klinkhammer- Schalke, Monika

Fa. Roche Pharma AG, Bayer Vital GmbH

Mitglied: ADT, DNVF

Schwerpunkt: kolorektales Karzinom, Versorgungsforschung, Lebensqualität

Federführung: –

Persönlich: –

Knoefel, Wolfram Trudo

Mitglied: DGCH, DGAV, CAO-V, DGVS, ACS, SSAT, AGA, AFC, und zahlreiche Andere in unterschiedlicher Funktion, Mitglied, Präsident, Stv. Vorsitzender

Schwerpunkt: Ösophagus CA

Federführung: Ösophagus CA Chirurgische Klinik UKD

Persönlich: nein

Kofent, Julia

BMBF

DGKL

Wiley-VCH

EU

EP Nr. 2856 157

Mitglied: Deutsche Gesellschaft für klin. Chemie u. Laboratoriumsmedizin

Schwerpunkt: Tumordiagnostik/Molekulare Onkologie

Federführung: –

Persönlich: –

Körber, Jürgen

DRV

Schmoll: Internistische Onkologie

Mitglied: DKG, DGVS, DGHO, GRVS, DGIM

Schwerpunkt: Reha- Wissenschaften

Federführung: –

Persönlich: –

Langer, Thomas

AWMF

Mitglied: Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin

Schwerpunkt: Leitlinienentwicklung, Interessenkonflikte

Federführung: Fortbildungen zu S3-Leitlinie Palliativ and Supportiv

Persönlich: –

Lenz, Philipp

Mitglied: –

Schwerpunkt: –

Federführung: –

Persönlich: –

Lordick, Florian

Biontech

Astellas, Ganymed, MSD

AstraZeneca, Amgen, BMS, Eli Lilly, Servier

Roche

Fresenius Biotech

Mitglied: ASCO, AIO, DGIM, DGHO, DGVS, ESMO, EORTC

Schwerpunkt: Ösophagus- und Magenkarzinom

Federführung: Klinische Onkologie

Persönlich: –

Lorenz, Dietmar

Mitglied: Vorstand der DGAV

Schwerpunkt: Oberer GI-Trakt

Federführung Chirurgie Update

Persönlich: –

Lorenzen, Sylvie

Eli Lilly

Mitglied: –

Schwerpunkt: –

Federführung: –

Persönlich: –

Lynen Jansen, Petra

Mitglied: –

Schwerpunkt: Leitlinien

Federführung: –

Persönlich: –

Meining, Alexander

OVESCO

Falk Foundation

Mitglied: DGVS (Vorstand, Beirat)

Schwerpunkt: –

Federführung: –

Persönlich: –

Menzel, Josef

DKG Onkozert Auditor

Mitglied: DGVS, DEGUM, DEGIM

Schwerpunkt: Sonographie, Endoskopie, Endosonographie, Onkologie

Federführung: –

Persönlich: –

Messmann, Helmut

Lumendi, Olympus, Medwork, Novartis, Norgine

Olympus, Abbvie

Falk

Olympus

Mitglied: DGVS (Beirat), DGEBV (Beirat), AGA, DGK (Präsident 2015 – 2016) ESGE (Schatzmeister)

Schwerpunkt: Diagnostik und Therapie von Frühneoplasien

Federführung: DGVS Kurs: Intensivkurs Gastroenterologie

Persönlich: –

Meyer, Hans- Joachim

Mitglied: Präsident Berufsverband der dtsch. Chirurgen

Schwerpunkt: Gesundheitspolitik

Federführung: –

Persönlich: –

Miehlke, Stephan

Tillots, Esocap, Janssen-Cilag, Mayoly- Spindler, Reckitt- Benkiser, Schwabe

Falk Foundation, Allergan, Kibion, Schwabe, Olympus, Reckitt- Benkiser Medical Tribune, Fortbildungskolleg Praxisdepesche, med update

Mitglied: bng, DGVS, EMCG, EUREO

Schwerpunkt: siehe pubmed

Federführung: –

Persönlich: –

Mönig, Stefan

Lilly

Mitglied: DGAV, DGCH, AIO

Schwerpunkt: Upper-GI-Surgery

Federführung: –

Persönlich: –

Nothacker, Monika

IQWIG, IQTIG

ÄK Niedersachs en, österr. Apothekerkammer, Berlin School of Public Health, Berliner Urologische Gesellschaft, DAG Selbsthilfe

DFG, DKG

Mitglied: Deutsche Krebsgesellschaft einfaches Mitglied, Deutsches Netzwerk evidenzbasierte Medizin, Sprecherin Fachbereich Leitlinien

Schwerpunkt: Leitlinien und leitlinienbasierte Qualitätsindikatoren

Federführung: Leitlinienseminare

Persönlich: –

Porschen, Rainer

Sanofi Lilly

vgl. links

Falk, Roche, CED Service, Israelitisches Krankenhaus, Gastro Up2Date, Med Update Österr. Gesellschaft f. Gastroenterologie, Uniklinik Kiel Städt. KH, Kiel Endo Update, ProMedicis GmbH

nur wissenschaftl.

Fresenius

Mitglied: DGVS DGE Dt. Krebsgesellschaft Gastro Liga

Schwerpunkt: Früherkennung, gastrointestinale Endoskopie

Federführung: –

Persönlich: –

Schmidberger, Heinz

Fa. Varian, Palo, Alto, Californien, USA

Deutsche Krebshilfe

Mitglied: DEGRO, ARO, DKG, ESTRO, ASTRO, ASCO

Schwerpunkt: Maligne Lymphome, GIT Tumoren, Urogenitale Tumoren

Federführung: –

Persönlich: –

Schmidt, Matthias

Sozialgerichte

Advisory Boards Bayer, Novartis Oncology, SIRTEX

Schilddrüsenfortbildungen Sanofi- Genzyme

Lehrbuch Nuklearmedizin und wissenschaftliche Publikationen

Genzyme: Schilddrüsenkarzinom

keine

Mitglied: Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin, European Association of Nuclear Medicine, Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, European Neuroendocrine Tumor Society

Schwerpunkt: Nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie

Federführung: Hamburger Nuklearmedizin-Tage

Persönlich: –

Seufferlein, Thomas

Amgen, Celgene, Shire, Roche, Lilly, Bayer, Sanofi

Bayer, Merck-Serono, Amgen, Roche, Sanofi, Pfizer, Lilly, Celgene, Shire, Falk

Celgene, Sanofi, Shire

Mitglied: Deutsche Krebsgesellschaft, Onkologisches Leitlinienprogramm, Versorgungsausschuss der Deutschen Krebshilfe, Vorsitzender der Zertifizierungskommission der Viszeralonkologischen Zentren der DKG

Schwerpunkt: Pankreaskarzinom, klinische und translationale Studien in der Onkologie, Zellbiologie und Signaltransduktion

Federführung: –

Persönlich: –

Stahl, Michael

MSD, Sanofi, Pfizer, Amgen, Servier

Rache, Amgen, Lilly, Celgene

Celgene

EORTC

AIO

Mitglied: Leitgruppe AG Ösophagus/Magen in der AIO

Schwerpunkt: Ösophago-gastrale Tumoren

Federführung: –

Persönlich: –

Steingräber, Maria

Mitglied: DEGRO, ESTRO, DKG

Schwerpunkt: –

Federführung: –

Persönlich: –

Stuschke, Martin

Hessisches Ministerium für Wissenschaft, AOK Rheinland

AstraZeneca

Riemser Pharma, Janssen-Cilag, Roche Pharma, Varian

AstraZeneca

Mitglied: DEGRO, ESTRO, ASTRO

Schwerpunkt: klinische Radioonkologie, Prognosefaktoren, Vortrags-/Schulungstätigkeit Lilly Deutschland (ohne Zuwendung)

Federführung: –

Persönlich: –

Tholen, Reina

Mitglied: ebm-Netzwerk

Schwerpunkt: –

Federführung: –

Persönlich: –

Thuss- Patience, Peter

Roche, MSD, BMS, Nordic, Lilly, TEVA, Merck

Novartis

Mitglied: AIO, ASCO, DKG, ESMO, DGHO

Schwerpunkt: Klinische Forschung, GI Tumoren

Federführung: Charité Universität

Persönlich: –

Trojan, Jörg

Deutsche Krebshilfe

Amgen, Bayer, Bristol Myers- Squibb, Eisai, Ipsen, Lilly, Roche, Shire

Amgen, Bayer, Bioprojet, Bristol Myers- Squibb, Celgene, Eisai, Ipsen, Lilly, Merck, Serono, Roche, Servier und Shire

Mitglied: DGVS, Deutsche Krebsgesellschaft

Schwerpunkt: Hepatozelluläres Karzinom, kolorektales Karzinom, systematische Therapie, Immunonkologie, Gastrointestinale Onkologie, Endoskopie

Federführung: –

Persönlich: –

Vanhoefer, Udo

Roche AG, Lilly Pharma, Merck Serono, Sanofi, Bristol-Myers Squibb, Amgen, Ipsen Pharma, Celgene

Roche AG, Dres Tiemann, Schulte Holding GmbH, Shire/Baxter, Sanofi, Bristol- Myers Squibb, Ipsen Pharma, Celgene, Lilly Pharma

Medizinwelten Services

Mitglied: DGHO, ASCO, ESMO, AIO, DKG, DGIM

Schwerpunkt: gastrointestinale Tumoren

Federführung: –

Persönlich: –

Wagener, Christoph

BMBF

DGKL

Wiley-VCH

EU

EP Nr: 2856 157

Mitglied: Deutsche Gesellschaft für klinische Chemie u. Laboratoriumsmedizin

Schwerpunkt: Tumordiagnostik/Molekulare Onkologie

Federführung: –

Persönlich:

Weihkopf, Thomas

Arbeitgeber, GKV, MDK Gemeinschaft

im Rahmen des Angestelltenverhältnisses

Mitglied: DKG, AIO, DGIM, Marburger Bund, ESMO

Schwerpunkt: –

Federführung: –

Persönlich: –

Weimann, Arved

Keine Beratertätigkeit, Gutachter für Schlichtungsstelle der sächsischen Landesärztekammer

Wiss. Zeitschriften: Chirurg, Zentralblatt Chirurgie, Aktuelle Ernährungsmedizin, AG Verfahrensethik der STäKO Organtransplantation der BÄK

Baxter, Berlin Chemie, B. Braun, Falk Foundation, Fresenius, Kabi, Medtronic, Lilly, Nestlé, Nutricia, Akademie der GDEKK

keine mit Industrie

Unterstützung durch Baxter, Danone

Mitglied: Wiss. Fachgesellschaften: DGCH, DGAV, DKG, DIVI, DGEM, DGUM, ESPEN, Vertreter der DGEM bei der AWMF Schwerpunkt: Ernährung des chirurgischen Problempatienten

Federführung: Fortbildung der DGEM in Leipzig/Machern

Persönlich: keine

Wenz, Frederik

Celgene

Zeiss, Elekta, Ipsen, Amgen

Zeiss, Elekta, Siemens

Zeiss

Mitglied: DEGRO, ARO/DKG

Schwerpunkt: Mamma, Prostata, neue Techniken

Federführung: Ärztlicher Direktor, Universitätsmedizin

Persönlich: –

Werner, Martin

Gutachterkommission; Sozialgericht

Lehre im Auftrag der Universität

div.

div.

div.

Mitglied: Deutsche Gesellschaft für Pathologie (Mitgliedschaft)

Schwerpunkt: Pathologie

Federführung: Universitätsklinikum Freiburg, Institut für Klinische Pathologie

Persönlich: –

Wesselmann, Simone

Mitglied: –

Schwerpunkt: Onkologische Versorgungsstrukturen, Zertifizierung, Qualitätsindikatoren

Federführung: –

Persönlich: –

van Leeuwen, Pia

Mitglied: –

Schwerpunkt: –

Federführung: –

Persönlich: –

Inhaltsverzeichnis

Seite

1.

Informationen zum Leitlinienreport

e103

1.1.

Autoren des Leitlinienreports

e104

1.2.

Herausgeber

e104

1.3.

Federführende Fachgesellschaft(en) der Leitlinie

e104

1.4.

Finanzierung der Leitlinie

e104

1.5.

Kontakt

e104

1.6.

Zitierweise des Leitlinienreports

e104

1.7.

Weitere Dokumente zur Leitlinie

e104

1.8.

Verwendete Abkürzungen

e104

2.

Geltungsbereich und Zweck der Leitlinie

e105

2.1.

Zielsetzung, Fragestellung und Adressaten

e105

2.2.

Gültigkeitsdauer und Aktualisierungsverfahren

e105

3.

Zusammensetzung der Leitliniengruppe

e105

4.

Aktualisierung der Fragestellungen und Einschlusskriterien

e105

5.

Methodisches Vorgehen

e105

5.1.

Leitlinienadaptation

e105

5.2.

Systematische Literaturrecherchen

e106

5.2.1.

Suche und Auswahl der Evidenz

e106

5.2.2.

Bewertung und Extraktion der Evidenz

e106

5.3.

Formulierung der Empfehlungen und formale Konsensusfindung

e107

5.3.1.

Schema der Empfehlungsgraduierung

e107

5.3.2.

Festlegung des Empfehlungsgrades

e107

5.3.3.

Formale Konsensusverfahren und Konsensuskonferenz

e107

6.

Ableitung der Qualitätsindikatoren

e107

7.

Reviewverfahren und Verabschiedung

e108

8.

Unabhängigkeit und Umgang mit Interessenkonflikten

e108

9.

Verbreitung und Implementierung

e109

10.

Tabellenverzeichnis

e109

11.

Anlagen

e109

11.1.

Formblatt der AWMF zur Erklärung von Interessenkonflikten (Stand: 17.01.2018)

e109

11.2.

Ergebnisse der Interessenkonflikterklärungen

e112

Literatur

e119


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No conflict of interest has been declared by the author(s).

1 CEBM (Centre for Evidence-Based Medicine) Critical Appraisal tools (2017). http://www.cebm.net/critical-appraisal/ (abgerufen am 18.10.2017).


2 Newcastle-Ottawa Scale (NOS) for assessing the quality of nonrandomized studies in meta-analyses (2014) http://www.ohri.ca/programs/clinical_epidemiology/oxford.asp (abgerufen am 18.10.2017).



Korrespondenzadresse

Prof. Dr. med. Rainer Porschen
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Klinikum Bremen Ost
Züricher Str. 40
D-28325 Bremen
Phone: ++ 49/4 21/4 08 12 21   
Fax: ++ 49/4 21/4 08 22 34   


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