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DOI: 10.1055/a-1932-9685
Geschichte der Karlsruher Hautklinik
History of the Department of Dermatology in KarlsruheAuthors
Zusammenfassung
Die Geschichte der Karlsruher Hautklinik zeichnet sich bereits mit der Eröffnung eines Spitals 1788 am heutigen Lidelplatz ab. Initial eingegliedert in die zwei großen medizinischen Disziplinen Innere Medizin und Chirurgie, entwickelte sich 1907 eine eigenständige Abteilung für Haut- und Geschlechtskranke sowie nach Ende der Besatzungszeit eine eigene Hautklinik. Unter den erfahrenen Klinikdirektoren konnte die Zahl an behandelten dermatologischen Patienten stets erhöht werden und den Anforderungen einer modernen, wissenschaftlichen Klinik begegnet werden. Mit der Zertifizierung 2017 als Hauttumorzentrum hat die Klinik ihren onkologischen Schwerpunkt, neben der Behandlung konservativer Dermatosen, unterstrichen und wird sich auch in naher Zukunft durch einen geplanten Umzug in modernisierte Räumlichkeiten im Zentrum des Klinikums weiterentwickeln.
Abstract
The history of Karlsruheʼs dermatological clinic can be traced back to the opening of a hospital in 1788 at todayʼs Lidelplatz. Initially incorporated into the two major medical disciplines of internal medicine and surgery, an independent department for skin and sexually transmitted diseases developed in 1907 and, after the end of the occupation, a separate department of dermatology. Under the experienced department directors, the number of dermatological patients treated could always be increased and the requirements of a modern, scientific clinic could be met. With the certification in 2017 as a skin tumor center, the department has underlined its oncological focus, in addition to the treatment of conservative dermatoses, and will continue to develop in the near future with a planned move to modernized premises in the center of the clinic.
Seit 115 Jahren versorgt das Städtische Klinikum Karlsruhe Patienten an der Moltkestraße in den unterschiedlichen Fachdisziplinen mit Medizin auf höchstem wissenschaftlichem Niveau. Die Geschichte der kommunalen Gesundheitsversorgung zeichnet sich bereits lange vor dem eigentlichen Bau des Klinikums ab. 1788 wurde am heutigen Lidelplatz ein Spital eingeweiht, das Mitte des 19. Jahrhunderts vom Militär in den Besitz der Stadt überging und die Bezeichnung „Städtisches Krankenhaus Karlsruhe“ erhielt. Nach Mannheim stellte das Haus mit bis zu 150 Betten das zweitgrößte Krankenhaus im Land Baden dar [1].
Die Anfänge der Versorgung von hautkranken Patienten
Hautkrankheiten, insbesondere die Krätze, machten damals einen erheblichen Anteil (23%) des Krankheitsspektrums aus. Die Krätze wurde damals v.a. durch Handwerker auf Wanderschaft verbreitet. So ging fast die Hälfte der Patienten des damaligen Hospitals diesem Beruf nach, während jedoch nur 25% der Erkrankten aus Karlsruhe oder der Umgebung stammten [1]. Da zu dieser Zeit die Ursache der Erkrankung noch nicht erforscht war und man davon ausging, es handelte sich um eine „hilfsbringende Krankheit“ [1], bei der sich der Körper von schlechten Säften zu entledigen versuchte, wurde die Dermatose nicht adäquat behandelt und es erfolgten auch keine Isolationsmaßnahmen. Vielmehr versuchte man damals den Körper mit scharfen Ölen, Schröpfköpfen und anderen Hausmitteln zu unterstützen und gezielt Entzündungen der Haut entstehen zu lassen. Als Mitte des 19. Jahrhunderts dann die Ursache der Krätze in Milben gefunden wurde, konnte die Anzahl an Erkrankten durch die Behandlung mit Schwefelalkalisalben und Seifenwasser in Kombination mit strikten Hygieneregeln deutlich reduziert werden. Neben der Skabies spielten zu der damaligen Zeit auch andere tierische Parasiten wie Kleider- und Kopfläuse eine tragende Rolle [1]. 90% der Patienten damals waren zwischen 15 und 50 Jahren alt. Die damalige Ausstattung des Hospitals wurde vom zuständigen Amtsarzt 1861 „als gut und reichlich“ [1] bezeichnet. Eine echte Hautklinik gab es zu dieser Zeit noch nicht. Die Patienten wurden stattdessen je nach klinischem Befund entweder in der chirurgischen oder medizinischen Abteilung versorgt.
Der Umzug zur Moltkestraße geschah dann 1907. Die Klinikanlage wird in der Literatur als „eine der modernsten und großzügigsten der Jahrhundertwende in Deutschland“ [1] bezeichnet. Eine Krankenabteilung beinhaltete einen Krankensaal, vier bis fünf Einzelzimmer und ein Isolierzimmer, für die insgesamt zwei bis drei Krankenschwestern zuständig waren. Als erste Leiter der Hautabteilung sind bis 1919 Geheimer Hofrat Prof. Dr. von Beck sowie Prof. Dr. Starck genannt. Ihnen folgte von 1919–1934 Prof. Dr. von Pezold. Neben der Tätigkeit im Krankenhaus leitete Prof. von Pezold die Beratungsstelle für Haut- und Geschlechtskrankheiten, unterrichtete Sexualpädagogik an der Technischen Hochschule Karlsruhe und setzte sich insbesondere für die Behandlung und Früherkennung der Syphilis und Gonorrhoe bei Berufsdirnen ein [1]. Baulich zeigte die Abteilung der Hautklinik damals große Mängel auf. So kritisierte der damalige ärztliche Direktor Prof. Starck, dass die Anlage der Hautklinik verfehlt sei, da sowohl Geschlechtskranke, Hautkranke wie auch Geisteskranke im selben Gebäude untergebracht seien. Dass die Hautabteilung 1937 neue Bäder und Spülanlagen erhielt, muss lediglich als unbedingt notwendige hygienische Notwendigkeit angesehen werden, wenn man Stark erneut mit den Worten zitiert: „die Missstände in diesem Bau sind nur durch einen Neubau zu beheben“ [1]. Die Zahl der stationären Patienten der Hautklinik stieg von 444 (1928) auf 522 (1938) [1]. Auf Prof. von Pezold folgte 1934 Dr. Speierer, der aufgrund seiner politischen Belastung während der nationalsozialistischen Herrschaft 1945 entlassen wurde. Mit Beginn des 2. Weltkriegs wurde dann jedoch ein geregelter Krankenhausbetrieb ab 1943 zunehmend schwieriger bis unmöglich [1].
Gründung der Hautklinik nach dem 2. Weltkrieg
Mit Kriegsende beschlagnahmten die Alliierten die Klinikgebäude an der Moltkestraße als Truppenunterkunft bzw. Militärlazarett, sodass dermatologische Patienten in Ausweichkrankenhäusern behandelt werden mussten. Die Rückverlegung an die Moltkestraße geschah dann 1946 und aus der Abteilung für Haut- und Geschlechtserkrankungen wurde per Definition eine Hautklinik. Zu dieser Zeit hatte Karlsruhe den höchsten prozentualen Anteil an Geschlechtskranken in Deutschland, sodass auf Forderung der Militärregierung ein eigenes Krankenhaus in den Räumen der Artilleriekaserne, unter der Leitung von Dr. Geiger, eröffnet wurde. Tatsächlich reduzierte sich bis Ende 1948 die Zahl der Geschlechtskranken in Karlsruhe auf den niedrigsten Stand in Baden-Württemberg [1].
Beginn der modernen Dermatologie
1962 wurde Prof. Dr. Pfister zum Direktor der Hautklinik berufen. Er war v.a. für seine Menschlichkeit und Fürsorge für seine Patienten bekannt. Die Klinik bestand damals aus einer Männerstation mit 34 Betten und einer Frauenstation mit 31 Betten, sodass insgesamt 65 dermatologische Patienten stationär behandelt werden konnten. Bis zu sieben Patienten waren damals in einem Zimmer untergebracht, in denen es lediglich ein Waschbecken gab. Insgesamt drei Toiletten sowie ein einziges Bad mit Dusche standen auf dem Flur zur Verfügung. Dabei hatten die Patienten die strikte Anweisung, auf das Baden und Duschen unter der Woche zu verzichten und lediglich am Wochenende die ausführliche Körperwaschung vorzunehmen, damit sich die Haut bestmöglich regenerieren konnte. Hierzu wurde das Badezimmer von den Schwestern auch tatsächlich nur am Wochenende geöffnet. Unter der Leitung von Prof. Pfister wuchs die Hautklinik zu einer bekannten und angesehenen Klinik mit einem breiten Behandlungsspektrum heran, dessen ärztliches und wissenschaftliches Niveau mit Universitätskliniken vergleichbar war. Einen Namen konnte sich Prof. Pfister insbesondere in der Nageldermatologie machen und galt hierfür als weltweiter Spezialist [1].
Ihm folgte 1982 Prof. Dr. Dr. Gloor, unter dem sich in der Hautklinik Karlsruhe viel veränderte ([Abb. 1]). So führte er die zusätzliche Abendbehandlung bei konservativen Patienten ein und stellte das Personal wie auch die Apotheke durch fortlaufend neue Rezepturen von Cremes und Salben vor nicht endende Herausforderungen. Während seiner Zeit als Direktor wurde die Hautklinik von 1986–1989 renoviert und eine dritte Station im heutigen W-Bau eröffnet. Während seiner Zeit als praktizierender Dermatologe setzte sich Prof. Gloor v.a. für standardisierte Rezepturen wie auch die Magistralrezeptur in der Lokaltherapie ein [2].


2003 wurde der langjährige leitende Oberarzt Prof. Dr. Gehring zum Klinikdirektor berufen ([Abb. 2] und [Abb. 3]). Dieser fühlte sich neben seiner klinischen Tätigkeit auch immer der Forschung und Wissenschaft verpflichtet. Besondere Beachtung erlangte er bei der Entwicklung von Irritantienmodellen zur Applikation an Haut und Schleimhaut. Mithilfe der Modelle konnten neue Alternativen zu Tierversuchen für die Testung von dermatologischen Präparaten entwickelt werden. Als Dermatohistologe befundete er Hauttumore mittels der etablierten intraoperativen Schnellschnittkontrolle. Durch die Etablierung einer Tagesklinik mit zehn Betten profitierten die Patientinnen und Patienten von der Möglichkeit, ganztägig behandelt werden zu können und nachts im eigenen Bett schlafen zu können [3].




Die operative Dermatologie entwickelte sich seit 1970 stetig weiter. So stiegen die erfolgten Eingriffe von 524 (1970) auf 3454 (2005) pro Jahr an, während sich die Verweildauer der stationären Patienten von im Schnitt 38,8 Tagen (1960) auf durchschnittlich 5,4 Tage (2005) reduzierte [4].
Aus- und Weiterbildung
Neben der Behandlung der Patienten spielte seit 1978 auch die Aus- und Weiterbildung von Medizinstudenten am Städtischen Klinikum Karlsruhe eine tragende Rolle. Durch die Etablierung als „Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg im Breisgau“ wuchs die Zahl an Studierenden im praktischen Jahr von initial 22 bis zum Jahr 2021 auf 64 Studentinnen und Studenten an [1]. Des Weiteren werden medizinische Fachangestellte in der Hautklinik durch eine Rotation durch die Bereiche Sekretariat, Labor, OP und Ambulanz über 3 Jahre ausgebildet. Im ärztlichen Bereich liegen vollumfängliche Weiterbildungsermächtigungen für „Haut- und Geschlechtserkrankungen“, „Allergologie“ und „Medikamentöse Tumortherapie“ vor.
Die Karlsruher Hautklinik heute
Seit 2015 leitet Prof. Dr. Klemke die Karlsruher Hautklinik. Neben der klassischen Struktur bestehend aus der stationären Dermatologie, einer Tagesklinik und Ambulanz wurde unter seiner Leitung 2017 das Hauttumorzentrum Karlsruhe von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Die Schwerpunkte der Klinik sind die konservative Dermatologie, operative Dermatologie einschließlich Phlebologie, Dermatoonkologie und Allergologie.
2022 versorgt die Hautklinik am Städtischen Klinikum dermatologische Patientinnen und Patienten aus einem regional- wie überregionalen Einzugsgebiet. Konservativ wie operativ werden sämtliche dermatologische Erkrankungen in den verschiedenen, teils spezialisierten Ermächtigungsambulanzen oder in den 43 zur Verfügung stehenden Betten stationär und teilstationär behandelt. Dabei erfolgt die Behandlung in enger Kooperation mit den in der Region niedergelassenen Kollegen sowie im Klinikum selbst in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachdisziplinen. Zu den häufigsten konservativen Erkrankungen, die in der Hautklinik diagnostiziert und behandelt werden, zählen die Schuppenflechte, die Neurodermitis, allergische Erkrankungen, schwere Akneformen, Ulkusleiden und verschiedene Ekzemformen. Ein enges Netzwerk mit deutschlandweiten und internationalen Zentren ermöglicht es der Hautklinik Karlsruhe, dem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden. Neben der Lokaltherapie stellt die Phototherapie mittels UVA1-Kaltlicht-, Schmalspektrum UVB- und die PUVA-Therapie eine wichtige Säule in der Therapie dar. In Kooperation mit der Transfusionsmedizin werden v.a. Patienten mit kutanen Lymphomen mit der extrakorporalen Photopherese (ECP) behandelt. Zur ausführlichen Diagnostik und Behandlung allergischer und berufsdermatologischer Erkrankungen steht ein Allergielabor mit einer speziellen Allergiesprechstunde zur Verfügung.
Dermatoonkologie
Eine Kernkompetenz der Karlsruher Hautklinik liegt als zertifiziertes Hauttumorzentrum in der operativen wie auch medikamentösen Behandlung von Hauttumorpatienten. Am häufigsten werden hier Patienten mit Basalzellkarzinomen, Plattenepithelkarzinomen und malignen Melanomen behandelt. „State of the art“ stellt hier die leitliniengerechte, histografisch kontrollierte Exzision dar. Beim Malignen Melanom wird Patienten ab einer bestimmten Tumordicke zusätzlich eine Wächterlymphknotenentfernung angeboten, die in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Nuklearmedizin stationär durchgeführt wird. Ein eingerichtetes, interdisziplinäres Tumorboard sichert dabei die bestmögliche Therapieentscheidung individuell für den jeweiligen Patienten. Die individuelle Therapieentscheidung konnte insbesondere durch das kürzlich eingerichtete molekulare Tumorboard nochmal erheblich verbessert werden. Über die spezielle Sprechstunde zur Lymphknotensonografie können die Patienten zusätzlich das Angebot der klinischen Nachsorge in der Hautklinik wahrnehmen.
Eine besondere Expertise besteht in der Diagnostik und Therapie der unterschiedlichen kutanen Lymphomerkrankungen. Neben dem Angebot einer Lymphomsprechstunde vor Ort wurde Anfang 2022 für Kolleginnen und Kollegen aus der DACH-Region ein multizentrisches interdisziplinäres Tumorboard etabliert, zur einmal monatlichen virtuellen Diskussion von Patienten mit besonderen interdisziplinären Fragestellungen wie z.B. der Indikation zur Durchführung einer Knochenmarktransplantation.
Die Hautklinik Karlsruhe hat sich seit nunmehr 125 Jahren stets weiterentwickelt und den medizinischen Fortschritten gestellt. Die Basis für eine zufriedenstellende Patientenversorgung ist das motivierte Team der Hautklinik mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege, des Labors, der Sekretariate und des ärztlichen Diensts ([Abb. 4]). Eine Weiterentwicklung wird durch einen geplanten Umzug in modernisierte Räumlichkeiten im Zentrum des Klinikums unterstützt werden.


Interessenkonflikt
Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
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Literatur
- 1 Bräunche EO, Steck V. Vom Spital zum Klinikum – Städtische Gesundheitsversorgung in Karlsruhe. 2007. Karlsruhe: INFO Verlag; (Veröffentlichung des Karlsruher Stadtarchivs; ). Band 29.
- 2 Gloor M. Nachruf auf Herrn Prof. Dr. Rudolf Pfister. Der Hautarzt 2002; 53: 703
- 3 Blumenthal RB. Interview: Magistrale Rezepturen im Widerstreit der Meinungen: Anachronismus oder unverzichtbare Ergänzung des therapeutischen Spektrums. Der Deutsche Dermatologe 2000; 9: 596–608. Accessed May 22, 2022 at: http://www.gd-online.de/german/originals_d/interview2000_d.htm
- 4 Geiger P. Drei Jahrzehnte im Dienste des Klinikums Karlsruhe. Online Pressemitteilung Städtisches Klinikum Karlsruhe GmbH. Veröffentlicht am 05.05.2015. Accessed May 22, 2022 at: https://www.lifepr.de/pressemitteilung/staedtisches-klinikum-karlsruhe-gmbh/Drei-Jahrzehnte-im-Dienste-des-Klinikums-Karlsruhe/boxid/539660
Korrespondenzadresse
Publication History
Article published online:
09 December 2022
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Literatur
- 1 Bräunche EO, Steck V. Vom Spital zum Klinikum – Städtische Gesundheitsversorgung in Karlsruhe. 2007. Karlsruhe: INFO Verlag; (Veröffentlichung des Karlsruher Stadtarchivs; ). Band 29.
- 2 Gloor M. Nachruf auf Herrn Prof. Dr. Rudolf Pfister. Der Hautarzt 2002; 53: 703
- 3 Blumenthal RB. Interview: Magistrale Rezepturen im Widerstreit der Meinungen: Anachronismus oder unverzichtbare Ergänzung des therapeutischen Spektrums. Der Deutsche Dermatologe 2000; 9: 596–608. Accessed May 22, 2022 at: http://www.gd-online.de/german/originals_d/interview2000_d.htm
- 4 Geiger P. Drei Jahrzehnte im Dienste des Klinikums Karlsruhe. Online Pressemitteilung Städtisches Klinikum Karlsruhe GmbH. Veröffentlicht am 05.05.2015. Accessed May 22, 2022 at: https://www.lifepr.de/pressemitteilung/staedtisches-klinikum-karlsruhe-gmbh/Drei-Jahrzehnte-im-Dienste-des-Klinikums-Karlsruhe/boxid/539660








