Zusammenfassung
Die ersten Molaren eruptieren in der Regel im 6. Lebensjahr eines Kindes.
Parallel zur Eruption der ersten Molaren brechen die vorderen
Schneidezähne durch. Obwohl Kariesbefall in Deutschland
rückläufig ist, beobachten die Wissenschaftler ein weiteres
Phänomen mit multifaktoriellen Ursachen: die
Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH). Es handelt sich dabei um eine
Fehlbildung (Hypomineralisation) des Zahnschmelzes, da Calcium und Phosphor
fehlen [1]. Im Folgenden zeigen wir Patienten
mit MIH-betroffenen Zähnen, vornehmlich der Sechsjahrmolaren, die im
Zuge der Nichterhaltungsfähigkeit extrahiert wurden. Es wurde ein
kieferorthopädischer Lückenschluss mit konventionellen
Behandlungsmitteln (z. B. reziprok, Headgear, Transpalatinalbogen)
durchgeführt.
Abstract
The first molars usually erupt in the 6th year of a child's life.
Parallel to the eruption of the first molars, the front incisors erupt. Although
tooth decay is on the decline in Germany, scientists are observing another
phenomenon with multifactorial causes: molar incisor hypomineralization (MIH).
This is a malformation (hypomineralization) of the tooth enamel due to a lack of
calcium and phosphorus [1]. In the following,
we show patients with MIH-affected teeth, primarily six-year molars, which were
extracted in the course of non-sustainability. Orthodontic gap closure was
performed using conventional treatment methods (e. g. reciprocally,
headgear, transpalatal arch).
Schlüsselwörter
Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation - MIH - Extraktion - Lückenschluss
Keywords
Molar incisor Hypomineralisation - MIH - extraction - orthodontic gap closure.