Die exakte Abschätzung von Blutverlusten ist ein wesentlicher Bestandteil der intraoperativen
Patientenüberwachung, aber auch der präklinischen Versorgung z. B. von Traumaopfern.
Dabei wird die quantitative Einschätzung von Blutverlusten durch körpereigene Kompensationsmechanismen
zunächst erschwert. Bei beatmeten Patienten kann die Pulsoximetriekurve noch vor anderen
Parametern eine Hypovolämie anzeigen, da der Blutverlust die Kurvenform über die Zeit
verändert. Die Arbeitsgruppe um Christopher Scully hat dies nun bei spontan atmenden
Testpersonen genauer untersucht.