Rofo 2014; 186(09): 893-896
DOI: 10.1055/s-0034-1369231
DRG-Mitteilungen
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Preise und Auszeichnungen der DRG 2015

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Publication History

Publication Date:
29 August 2014 (online)

 

Die Deutsche Röntgengesellschaft vergibt mehrere Preise und Auszeichnungen im Jahr. Für das Jahr 2015 erhalten Sie hier eine Übersicht. Bitte beachten Sie etwaige Bewerbungsfirsten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.drg.de.

Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis

Zum Gedenken an ihren Namensgeber vergibt die Deutsche Röntgengesellschaft seit 1979 jährlich den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis. Er ist mit 10 000 € dotiert, die Preisverleihung findet während des Deutschen Röntgenkongresses statt.

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Prof. Dr. Dr. h. c. Wilhelm Conrad Röntgen
(1845 - 1923), Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen, Nobelpreisträger für Physik 1901, Ordinarius für Experimentalphysik in Gießen, Würzburg und München

Auswahlkriterien

Der Preis wird verliehen für eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit, die dem Fortschritt der Radiologie dient. Eingeschlossen sind die Arbeitsgebiete Radiologische Diagnostik, Strahlentherapie, Strahlenphysik, -biologie und –technik. Die Arbeit muss in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein und sie sollte noch nicht ausgezeichnet worden sein.

An der eingereichten Arbeit dürfen nicht mehr als 3 Autoren beteiligt sein. Der oder die Autoren sollten zudem nicht älter als 40 Jahre alt sein, und sie müssen Mitglieder der Deutschen Röntgengesellschaft oder einer anderen der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (ESR) angehörenden nationalen Gesellschaft für Radiologie sein.


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Bewerbungsunterlagen und Fristen

Die Bewerbungsunterlagen inklusive der wissenschaftlichen Arbeit, einer ausführlichen Zusammenfassung der Arbeit, Lebenslauf mit beruflichem Werdegang, Lichtbild und Schriftenverzeichnis in einfacher schriftlicher Form sowie in elektronischer Form (.doc –Format, .pdf-Format, CD) sind bis zum 30. Oktober 2014 einzureichen an:

Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Frau Sabine Schlender

Ernst-Reuter-Platz 10

10 587 Berlin

E-Mail: [email protected]


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Wilhelm-Conrad-Röntgen-Ring

Anlässlich der 50-Jahrfeier der Deutschen Röntgengesellschaft wurde der Hermann-Holthusen-Ring gestiftet.

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Röntgen-Ring aus der Goldschmiede Martina Ritscher (www.martina-ritscher.de)

Seit 2010 wird diese Tradition durch den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Ring fortgeführt. Der Ring zeichnet einen herausragenden jungen Wissenschaftler in der Radiologie aus, wobei die Kandidaten hierfür vorgeschlagen werden müssen. Die Preisverleihung findet jährlich auf dem Deutschen Röntgenkongress statt. Eine Jury entscheidet über die Preisvergabe.

Das wichtigste Kriterium für die Auszeichnung sind die wissenschaftliche Reputation, die sich die Kandidaten / innen durch Veröffentlichungen und Vorträge im nationalen und internationalen Rahmen erworben haben. Die Preisträger sollten in der Regel nicht älter als 40 Jahre sein.

Bewerbungsunterlagen

Die Vorschläge sollten enthalten:

  • Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werdegang des Kandidaten / der Kandidatin (mit Lichtbild)

  • Liste der Publikationen, aufgeteilt nach Arbeiten in Zeitschriften und Bücher (möglichst mit Angabe des Impaktfaktors), Liste der Vorträge und Abstracts auf wissenschaftlichen Veranstaltungen und eine Liste der Auszeichnungen

  • Liste über die Tätigkeit in wissenschaftlichen Gremien (Beiräte von Zeitschriften, Gutachtertätigkeit etc.)

Bitte senden Sie Ihren Vorschlag mit den erbetenen Unterlagen in digitaler Form per E-Mail an die Geschäftsstelle der DRG:

Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Frau Sabine Schlender

Ernst-Reuter-Platz 10

10 587 Berlin

E-Mail: [email protected]

Einreichungsfrist für den Röntgenring 2015 ist der 28. Februar 2015.


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Walter-Friedrich-Preis

Der Preis würdigt die wissenschaftlichen Leistungen und das prägende Wirken von Prof. Walter Friedrich für die medizinische Radiologie und Strahlentherapie. Das Stiftungsvermögen des Preises entstammt der Gesellschaft für Medizinische Radiologie der ehemaligen DDR und wurde 1992 der DRG übertragen, die das Vermögen 2003 durch eine Zustiftung erhöhte. Der Preis ist mit 2 500 € dotiert und wird jährlich während des Deutschen Röntgenkongresses verliehen.

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Prof. Dr. Walter Friedrich (1883-1969), Pionier der Strahlenphysik, Ordinarius für Medizinische Physik in Berlin 1922

Auswahlkriterien

Der Walter-Friedrich-Preis berücksichtigt insbesondere die Gemeinsamkeit von Physik, Technik, Biologie und Medizinischer Radiologie. Er wird verliehen für herausragende wissenschaftliche Arbeiten (incl. Habilarbeiten) auf dem Gesamtgebiet der Radiologie, für beispielgebende Publikationen und Initiativen zur Verbesserung der Lehre auf allen (Teil-)Gebieten der Medizinischen Radiologie und für vorbildliche praktische Ergebnisse in der Medizinischen Radiologie inkl. technischer Entwicklungen.

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Arbeitsgruppen. Der / Die Bewerber sollte / n Mitglied / er der Deutschen Röntgengesellschaft oder einer anderen der ESR angehörenden nationalen Gesellschaft für Radiologie sein und bei Einreichung der Preisarbeiten nicht älter als 40 Jahre sein.


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Bewerbungsunterlagen und Fristen

Die Bewerbungsunterlagen enthalten die wissenschaftliche Arbeit, eine ausführliche Zusammenfassung der Arbeit, einen Lebenslauf mit beruflichem Werdegang, ein Lichtbild und ein Schriftenverzeichnis. Sie sind in einfacher schriftlicher Form sowie in elektronischer Form (.doc –Format oder PDF, auf CD gespeichert) bis zum 30. Oktober 2014 einzusenden an:

Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Frau Sabine Schlender

Ernst-Reuter-Platz 10

10 587 Berlin

E-Mail: [email protected]


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Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis

Der Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie wird seit 2001 verliehen. Mit ihm werden jährlich Radiologinnen und Radiologen für ihren Einsatz in der radiologischen Weiterbildung ausgezeichnet, die über mehrere Jahre hin erfolgreich am Programm der Akademie mitgearbeitet haben. Mit dem Wachsmann-Preis ehrt die Deutsche Röntgengesellschaft das Andenken des Stifters Prof. Dr. Felix Wachsmann.

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Prof. Dr. med. Felix Wachsmann (1904 - 1995), Albers-Schönberg-Medaille 1970, Ehrenmitglied der Deutschen Röntgengesellschaft 1993

Der Preis wird jährlich an 5 Referenten des Akademie-Programms verliehen und ist mit 500 € dotiert. Die Gewinner zeichnen sich durch eine langjährige, besonders erfolgreiche Mitarbeit am Akademie-Programm aus. Sie müssen in dem der Verleihung vorangehenden Jahr für mindestens 6 Fortbildungsveranstaltungen von den Teilnehmern sehr gut bewertet worden sein. Die Vergabe erfolgt durch die Auswertung der Fortbildungsevaluationen in der Geschäftsstelle der Deutschen Röntgengesellschaft.


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Werner Porstmann-Preis

Werner-Porstmann-Preis zur Förderung der Interventionellen Radiologie

In Gedenken an Werner Porstmann (1921–1982), einem Pionier der kardiovaskulären Interventionen, schreiben die Deutsche Röntgengesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimalinvasive Therapie (DeGIR) den Werner-Porstmann-Preis zur Förderung der Interventionellen Radiologie aus. Der Preis ist mit 7 500 € dotiert; das Preisgeld wird von der Firma Boston Scientific Medizintechnik GmbH gespendet. Der Preis wird jährlich auf dem Deutschen Röntgenkongress durch den Vorsitzenden der DeGIR überreicht.

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Prof Dr. med. Werner Porstmann (1921 – 1982), Wegweiser der Forschung in der Diagnostik vaskulärer und kardiovaskulärer Erkrankungen

Auswahlkriterien

Der Preis wird jährlich verliehen für die beste wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Interventionellen Radiologie, die in den 2 der Verleihung vorausgehenden Jahren veröffentlicht bzw. zur Veröffentlichung angenommen wurde. Der einreichende Autor sollte zum Bewerbungszeitpunkt nicht älter als 35 Jahre sein, und er muss Mitglied der DRG und der DeGIR sein. Den Hauptteil der zugrundeliegenden Studien sollte der Bewerber hauptsächlich selbständig durchgeführt haben. Es darf nur eine Publikation eingereicht werden.


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Bewerbungsunterlagen und Fristen

Die Bewerbungsunterlagen enthalten die wissenschaftliche Arbeit, einen kurzen Lebenslauf sowie ein Schriftenverzeichnis der letzten 2 Jahre, an denen der einreichende Autor als Erst- oder Letztautor beteiligt war. Bei Veröffentlichungen mit mehreren Autoren ist der Bewerbung eine Bestätigung des Vorgesetzten beizufügen, die ausweist, dass der einreichende Autor den entscheidenden Anteil an der Veröffentlichung trägt.

Die Bewerbungsunterlagen sind in einfacher schriftlicher Form sowie in elektronischer Form (.doc –Format oder PDF, auf CD gespeichert) bis zum 15. Februar 2015 einzusenden an:

Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Frau Sabine Schlender

Ernst-Reuter-Platz 10

10 587 Berlin

E-Mail: [email protected]


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Alfred-Breit-Preis

Der Preis erinnert an Prof. Alfred Breit, einen der Wegbereiter der Strahlentherapie. Der Preis wird seit 2012 jährlich vergeben und ist mit 20 000 € dotiert. Die Verleihung findet während des Deutschen Röntgenkongresses statt.

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Prof. Dr. med. Alfred Breit (1922 - 2011)

Auswahlkriterien

Die Kriterien für den Alfred-Breit-Preis sind testamentarisch festgelegt. Der Preis wird für Arbeiten und Entwicklungen vergeben, die aus dem Bereich der radiologischen Forschung kommen und erkennbar zu Fortschritten in der Krebstherapie beitragen können. Als Grundlage zur Entscheidung für die Preisvergabe können Publikationen oder Patente dienen, aber auch Verfahren, die sich in der Klinik etabliert haben, ohne dass sie publiziert worden sind.

Der Preis kann an einzelne Wissenschaftler, aber auch an Arbeitsgruppen oder Institutionen vergeben werden. Kandidaten können auch von Dritten vorgeschlagen werden; Voraussetzung hierfür ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Studium bzw. eine entsprechende abgeschlossene Ausbildung der / des Kandidatin / Kandidaten.


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Bewerbungsunterlagen und Fristen

Bewerbungsunterlagen:

  • Eine kurze Zusammenfassung der Arbeit / des Patents / des klinischen Verfahrens (max. 2 DIN A4-Seiten)

  • Eine Kopie der Publikation(en) / des Patents bzw. eine ausführliche Beschreibung des für den Preis vorgeschlagenen Verfahrens

  • einen Lebenslauf des Erstautors / der Erstautorin bzw. des Leiters / der Leiterin der Arbeitsgruppe bzw. des Patentinhaber / der Patentinhaberin

  • ein Publikationsverzeichnis derselben Person

  • bei Bewerbungen von Einzelpersonen: ein Lichtbild

Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 31. Januar 2015 in einfacher schriftlicher Form sowie auch in elektronischer Form (doc-Format oder PDF, auf CD gespeichert) einzureichen an:

Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Frau Sabine Schlender

Ernst-Reuter-Platz 10

10 587 Berlin

E-Mail: [email protected]


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Hermann-Rieder-Medaille

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Prof. Dr. Hermann Rieder (1858–1932)Aufbau eines weltweit bekannten Röntgenlaboratoriums an der Universität München, Mitbegründer der Deutschen Röntgengesellschaft 1905

Die Hermann-Rieder-Medaille wurde 1928 anlässlich des 70. Geburtstages seines Namensträgers von der Deutschen Röntgengesellschaft gestiftet. Sie wird alle 2 Jahre an herausragende Persönlichkeiten der Radiologie verliehen.


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Albers-Schönberg-Medaille

Die Albers-Schönberg-Medaille wurde der Deutschen Röntgengesellschaft 1932 im Gedenken an den 1921 verstorbenen Mitbegründer Heinrich Albers-Schönberg gestiftet. Sie wird alle 2 Jahre an Mitglieder verliehen, die sich in herausragender Weise für die Belange der Radiologie engagieren.

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Heinrich Ernst Albers-Schönberg (1865-1921) Quelle: Deutsches Röntgen Museum

Albers-Schönberg gründete mit Georg Deycke 1897 das erste „Röntgeninstitut und Laboratorium für medizinisch hygienische Untersuchungen“. Das Universitätsklinikum Hamburg berief ihn 1919 als o. Professor, womit Albers-Schönberg der erste Lehrstuhlinhaber für Röntgenkunde weltweit wurde.


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Promotionspreis der Deutschen Röntgengesellschaft

Der Promotionspreis der Deutschen Röntgengesellschaft wurde erstmals zum Jahr 2012 ausgeschrieben, um wissenschaftlich engagierte Studenten und Mediziner zu motivieren und zu fördern. Pro Jahr werden bis zu 3 Promotionsarbeiten ausgezeichnet. Im Fall einer Auszeichnung der eingereichten Arbeit wird diese als Originalarbeit in der Fachzeitschrift RöFo veröffentlicht. Der Preis ist mit 1 000 € und der kostenlosen Teilnahme am kommenden Deutschen Röntgenkongress dotiert.

Auswahlkriterien

Teilnehmen können Bewerber, die im vorhergehenden Jahr auf dem Gebiet der Radiologie und Medizinphysik promoviert haben. Die eingereichte Arbeit resultiert aus der Promotion (bzw. aus Teilen der Promotion) und ist in Form einer wissenschaftlichen Originalarbeit nach den Richtlinien für Autoren der RöFo abgefasst. Von einer Fachzeitschrift bereits veröffentlichte oder zur Publikation angenommene Arbeiten, die aus der Promotion des Bewerbers resultieren, können ebenfalls für den Preis eingereicht werden. Sie werden, falls sie für den Preis ausgewählt werden, nach ihrer Veröffentlichung in der RöFo referiert.


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Bewerbungsunterlagen und Fristen

Die Bewerbungsunterlagen enthalten die wissenschaftliche Arbeit, einen kurzen Lebenslauf und ein Lichtbild. Sie sind in einfacher schriftlicher Form sowie in elektronischer Form (.doc-Format oder PDF, auf CD gespeichert) bis zum 30. Oktober 2014 einzusenden an:

Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Frau Sabine Schlender

Ernst-Reuter-Platz 10

10 587 Berlin

E-Mail: [email protected]


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Young Investigator Award

Auf Initiative der AG Methodik und Forschung werden seit dem Jahr 2009 alljährlich anlässlich des Deutschen Röntgenkongresses mit dem Young Investigator Award herausragende Arbeiten und Kongressbeiträge junger Wissenschaftler geehrt. Mit dem YIA sollen die Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Bildgebung herausgehoben und gefördert werden. Die Tatsache, dass von den bisherigen Preisträgern mehr als die Hälfte Naturwissenschaftler waren, mag als Zeichen dafür gesehen werden, dass der Award vor allem sehr innovative Forscher anlockt. Der Preis ist mit 500 € dotiert.

Auswahlkriterien

Für den YIA können sich Wissenschaftler unter 35 Jahren mit ihren Arbeiten im Rahmen der regulären Abstracteinreichung bewerben. Die für den YIA eingereichten Abstracts sollen in Form und Struktur den Kriterien für reguläre Beiträge zum Deutschen Röntgenkongress folgen. Die Beiträge durchlaufen ein intensiveres und strengeres Review als die üblichen Kongressbeiträge; nur solche Abstracts, die von beiden Gutachtern unabhängig als exzellent bewertet werden, werden zum Vortrag auf dem Kongress eingeladen. In den dezidierten YIA Sessions stellen die jungen Wissenschaftler ihre Arbeit einer Jury renommierter deutscher Wissenschaftler vor, nach deren Votum der Preis verliehen wird.


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Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt im Rahmen der regulären Abstracteinreichung für den Deutschen Röntgenkongress.


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Prof. Dr. Dr. h. c. Wilhelm Conrad Röntgen
(1845 - 1923), Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen, Nobelpreisträger für Physik 1901, Ordinarius für Experimentalphysik in Gießen, Würzburg und München
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Röntgen-Ring aus der Goldschmiede Martina Ritscher (www.martina-ritscher.de)
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Prof. Dr. Walter Friedrich (1883-1969), Pionier der Strahlenphysik, Ordinarius für Medizinische Physik in Berlin 1922
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Prof. Dr. med. Felix Wachsmann (1904 - 1995), Albers-Schönberg-Medaille 1970, Ehrenmitglied der Deutschen Röntgengesellschaft 1993
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Prof Dr. med. Werner Porstmann (1921 – 1982), Wegweiser der Forschung in der Diagnostik vaskulärer und kardiovaskulärer Erkrankungen
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Prof. Dr. med. Alfred Breit (1922 - 2011)
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Prof. Dr. Hermann Rieder (1858–1932)Aufbau eines weltweit bekannten Röntgenlaboratoriums an der Universität München, Mitbegründer der Deutschen Röntgengesellschaft 1905
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Heinrich Ernst Albers-Schönberg (1865-1921) Quelle: Deutsches Röntgen Museum