Z Geburtshilfe Neonatol 2014; 218(02): 87-88
DOI: 10.1055/s-0034-1376232
Perinatalmedizin in Bildern
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Neonatale Erstversorgung – „Atypische Intubation“ bei Trachealagenesie

Authors

  • M. Wolf

    1   Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg
  • I. Klaassen

    1   Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg
  • K. Reinshagen

    2   Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg
  • J. Hermann

    3   Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Abteilung Kinderradiologie Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg
  • D. Singer

    1   Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg
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Publication History

Publication Date:
30 April 2014 (online)

Fallpräsentation

Weibliches Frühgeborenes von 32+2 SSW. Pränatal war eine intrathorakale Lage des Magens aufgefallen und als Hinweis auf eine Zwerchfellhernie gewertet worden. Daher primäre Intubation, die auch eine prompte Oxygenierung und Ventilation ermöglichte. Allerdings bestand trotz altersgemäßer Tubusgröße ein deutlich hörbares Leck. Mehrfache Umintubationen mit Tuben ansteigenden Innendurchmessers waren problemlos möglich, konnten aber die erhebliche Nebenluft nicht beseitigen. Auch waren laryngoskopisch keine sicheren Stimmlippen unterhalb der gut einsehbaren Epiglottis zu erkennen.