Aktuelle Urol 2001; 32(S1): 25-27
DOI: 10.1055/s-2001-15943
PATHOPHYSIOLOGIE
Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Molekulare Aspekte der Kollagensynthese

Molecular Aspects of Collagen SynthesisJ. Brinckmann
  • Osnabrück
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Publication Date:
31 December 2001 (online)

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Die Familie der Kollagene stellt die Hauptgruppe der extrazellulären Matrixproteine des menschlichen Körpers dar. In der Haut tragen sie aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften wesentlich dazu bei, den Organismus vor äußeren Einflüssen zu schützen. Die Kollagene sind eine Gruppe von Proteinen, die sich zur Zeit aus ca. 19 unterschiedlichen Mitgliedern zusammensetzt, von denen die meisten auch in der Haut nachzuweisen sind. Die Kollagene lassen sich nach ihrem Aggregationsverhalten in zwei große Gruppen unterteilen: fibrilläre Kollagene (I, II, III, V, XI) und nicht-fibrilläre Kollagene. Die letzte Gruppe kann nach ihrer dreidimensionalen Struktur oder nach ihrer Funktion in weitere Subgruppen unterteilt werden, wobei auch Überschneidungen zwischen den einzelnen Gruppen auftreten [4] [5]. Der Begriff des Kollagens ist definiert als Strukturprotein der extrazellulären Matrix mit einer oder mehreren Sequenzen, die die Konformation einer Tripelhelix bilden. Die Tripelhelix ist charakterisiert durch das Vorhandensein von helikalen Polypeptiden der Aminosäurensequenz Gly-X-Y, die sich zu einer Superhelix aneinander lagern.

Literatur

Dr J Brinkmann

Knollstraße 65
49088 Osnabrück