Zusammenfassung
Das Prinzip der proximalen, spongiösen Verankerung hat sich in der zementfreien Endoprothetik
seit einigen Jahren bestens bewährt. Dies sollte im Rahmen einer Multicenterstudie
untersucht werden. Im Zeitraum von 1984 bis 1992 wurden an 22 Kliniken insgesamt 1830
CLS-Prothesenschäfte nachuntersucht und mit einem dafür entworfenen, computerlesbaren
Bogen dokumentiert. Die Beurteilung des klinischen Befundes erfolgte mit Hilfe des
Schemas von Merle d'Aubigné. 91% aller untersuchten Prothesen zeigten ein gutes und sehr gutes klinisches Ergebnis.
Die restlichen 9% befriedigende und schlechte Ergebnisse (Merle d'Aubigné-lndex≦13) wurden einer Fehleranalyse unterzogen. Die Lockerungsrate des Schaftes
in unserem Beobachtungszeitraum von durchschnittlich 2,5 Jahren lag unter 1%. Die
mittelfristigen Ergebnisse mit dem CLS-Schaft bestätigen das Konzept der proximalen
trochanteren Krafteinleitung.
Abstract
The principles of proximal fixation of cementless endoprostheses is established already.
This theory was the subject of the present multi-center study of 22 clinics. Between
1984 and 1992 all 1830 patients with an uncemented CLS press-fit stem had a clinical
and radiological follow-up examination and computerdocumentation. The evaluation of
the clinical results are based on the Merle d'Aubigné score. In 91% we found a good or excellent result. For the remainder of patients
(9%) with a score less than 14 each case has been especially analised. The incidence
of femor component loosening was less than 1% within the average follow-up time of
2,5 years. The medium-term results with the uncemented CLS press-fit stem confirmed
the idea of proximal load induction on the femur.