retten! 2019; 8(02): 112-120
DOI: 10.1055/a-0796-0151
Fachwissen
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Rettungsdienstliche Strategie beim Hängetrauma

Raimund Lechner
,
Enrico Staps
,
Hermann Brugger
,
Simon Rauch
Weitere Informationen

Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
15. April 2019 (online)

Das Hängetrauma beschreibt eine durch bewegungsloses, annähernd vertikales freies Hängen in einem Anseilgurt induzierte Kreislaufdepression mit möglicher Todesfolge. Hauptsächlich betroffene Personengruppen sind somit Kletterer, Bergsteiger und seilgesicherte Arbeiter. Die zügige Rettung des Patienten unter Beachtung des Eigenschutzes ist von herausragender Bedeutung. Die Akutbehandlung nach einem Hängetrauma folgt dem Standard-<c>ABCDE-Algorithmus mit initialer Flachlagerung.