physioscience 2019; 15(01): 43-44
DOI: 10.1055/a-0832-9440
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Findet die somatosensorische Erholung der oberen Extremität nach Schlaganfall vollständig oder proportional statt? Untersuchung von Verhaltensergebnissen und neuronalen Korrelaten

Is There Full or Proportional Somatosensory Recovery in the Upper Limb after Stroke? Investigating Behavioral Outcome and Neural Correlates
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Publication Date:
06 March 2019 (online)

Zusammenfassung

Hintergrund

Prognosen zur Erholung – möglichst früh und genau – unterstützen bei Patienten nach Schlaganfall sowohl die Zielsetzungen als auch die Auswahl der Therapie. Zudem sind Prognosen in klinische Studien für eine möglichst differenzierte Rekrutierung von Bedeutung. Eines der genutzten Konzepte, um die Erholung nach einem Schlaganfall zu prognostizieren, nennt sich proportionale Erholung (engl. proportional recovery). Dieses Konzept wurde bereits vor 10 Jahren im Hinblick auf die motorischen Funktionen des Armes untersucht [1]. Hierbei zeigte sich ein lineares Verhältnis zwischen dem initialen Defizit und der motorischen Kontrolle nach 3 Monaten, welche ca. 70 % der maximal erreichbaren Erholung beträgt. Neben motorischen Defiziten kommt es nach einem Schlaganfall zu weiteren Einschränkungen, z. B. der Sinneswahrnehmung. Die Autoren der vorliegenden Studie konnten bereits in einer früheren Studie [2] zeigen, dass die Prävalenz von somatosensorischen Defiziten nach einem Schlaganfall mit 78 % sehr hoch liegt.


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  • Literatur

  • 1 Prabhakaran S, Zarahn E, Riley C. et al. Inter-individual variability in the capacity for motor recovery after ischemic stroke. Neurorehabil Neural Repair 2008; 22: 64-71
  • 2 Meyer S, De Bruyn N, Krumlinde-Sundholm L. et al. Associations between sensorimotor impairments in the upper limb at 1 week and 6 months after stroke. J Neurol Phys Ther 2016; 40: 186-195
  • 3 Stolk-Hornsveld F, Crow JL, Hendriks EP. et al. The Erasmus MC modifications to the (revised) Nottingham Sensory Assessment: a reliable somatosensory assessment measure for patients with intracranial disorders. Clin Rehabil 2006; 20: 160-172
  • 4 Gaubert CS, Mockett SP. Inter-rater reliability of the Nottingham method of stereognosis assessment. Clin Rehabil 2000; 14: 153-159