Zentralbl Chir
DOI: 10.1055/a-1217-0791
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Roboterassistierte Hemihepatektomie rechts

Robot-Assisted Right Hemi-Hepatectomy
Roland Croner
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg, Deutschland
,
Jörg Arend
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg, Deutschland
,
Mareike Franz
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg, Deutschland
,
Mirhasan Rahimli
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg, Deutschland
,
Victor Radu Negrini
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg, Deutschland
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Jessica Stockheim
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg, Deutschland
,
Eric Lorenz
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg, Deutschland
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Mihalo Andric
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg, Deutschland
,
Aristotelis Perrakis
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg, Deutschland
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Einleitung

Minimalinvasive Leberresektionen haben eine geringere Morbidität, einen geringeren Blutverlust und eine kürzere Krankenhausverweildauer bei gleichen onkologischen Ergebnissen wie offene Lebereingriffe [1], [2], [3]. Technisch können alle Lebersegmente einzeln oder in verschiedenen Segmentkombinationen minimalinvasiv reseziert werden [4]. Innovative chirurgische Strategien machen zunehmend große minimalinvasive Leberresektionen bis hin zum In-situ-Splitting (ALLPS) möglich.

Die sog. Roboterchirurgie ist eine technische Weiterentwicklung der konventionellen Laparoskopie. Hier finden sich viele Vorteile gegenüber der konventionellen Laparoskopie, wie ein stabiles Operationsfeld mit hervorragender Visualisierung, einer leichtgängigeren Manövrierbarkeit des Instrumentariums in 7 Freiheitsgraden (sog. EndoWrist®) und einer physisch weniger ermüdenden Positionierung des Operateurs [5], [6], [7].

Durch diese Vorteile kann die intraoperative Präzision bei der minimalinvasiven Leberresektion optimiert werden. Gefäße am Leberhilus können in idealer Weise dargestellt, präpariert und abgesetzt werden. Die Mobilisierung der Leber von der V. cava wird zwanglos möglich. Das Nähen und die Versorgung von Gallengängen sind mit Unterstützung der Robotik unproblematisch. Aus diesen Gründen gilt die roboterassistierte minimalinvasive Leberchirurgie heute als sicheres Operationsverfahren in geübten Händen [8].

Der Einsatz von Indocyaningrün (ICG) ermöglicht neben der intraoperativen Fluoreszenzangografie und Gallengangsdarstellung auch die Visualisierung von Tumoren. Primäre und sekundäre Lebermalignome können nach präoperativer Gabe von ICG intraoperativ dargestellt werden. Hierdurch wird die onkologische Präzision vor allem in Kombination mit dem intraoperativen Ultraschall optimiert [9], [10].



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Publication Date:
17 September 2020 (online)

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