Ein Analsphinkterriss tritt laut Literatur bei 0,6–11% der Vaginalgeburten auf. Diese
Geburtsverletzung zieht unter Umständen erhebliche Langzeitfolgen, beispielsweise
eine
Stuhlinkontinenz, nach sich. Ein Forscherteam aus Israel entwickelten nun Risikoscores,
mit deren Hilfe die Wahrscheinlichkeit für einen Sphinkterriss bei Erstgebärenden
anhand von bei der
Aufnahme und während der Geburt erhobenen Parametern abgeschätzt werden kann.