PiD - Psychotherapie im Dialog 2013; 14(04): 86-89
DOI: 10.1055/s-0033-1363021
Aus der Praxis
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Externalisieren bei Essstörungen

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Carmen Unterholzer
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Publikationsdatum:
19. Dezember 2013 (online)

Bei externalisierenden Dialogen trennen wir die Person vom Problem. Narrative Therapeutinnen und Therapeuten haben diese Denk- und Sprechweise entwickelt, um andere Erzählungen als die problembehafteten zu Tage zu fördern. Geschichten, die den Einfluss der Klienten auf das Problem sichtbar machen, treten in den Vordergrund. Die DVD „Ana Ex“, produziert für das therapeutische Arbeiten mit Menschen, die von einer Anorexie belastet werden, folgt dem Prinzip des Externalisierens. Ana Ex, die personifizierte Magersucht, wird nach den Mitteln ihrer Macht und nach ihren Schwachpunkten befragt.