Akt Neurol 2014; 41(03): 181-182
DOI: 10.1055/s-0034-1369927
Kompetenznetz Multiple Sklerose
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Aktuelles aus der Forschung

T. Menge
1  Zentrum Neurologie und Neuropsychiatrie, LVR-Klinikum, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
,
G. Meyer zu Hörste
2  Neurologische Klinik, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
3  Center for Neurologic Diseases, Brigham and Women’s Hospital, Harvard Medical School, Boston, MA, USA
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Publication History

Publication Date:
09 April 2014 (online)

Anti-B-Zell-Therapie der zweiten Generation

Im Jahr 2008 wurde die HERMES-Studie veröffentlicht, die zum ersten Mal einen positiven und raschen Effekt einer effektiven B-Zell-Depletion auf die MRT- und Schubaktivität der schubförmigen (RR) MS zeigen konnte [1]. Der damals getestete therapeutische monoklonale Antikörper (mAk) Rituximab, der gegen das B-Zell-Oberflächenantigen CD20 gerichtet ist, wurde nicht weiter in einer Phase-III-Studie verfolgt, weil sich bereits 2 weitere mAk der nächsten Generation, Ocrelizumab und Ofatumumab, in der klinischen Entwicklung befanden. Nach positiven Daten für Ocrelizumab [2], liegen nun auch die Daten der Phase-II-Studie des humanen mAk Ofatumumab vor [3].