Drug Res (Stuttg) 2015; 65(S 01): S16-S17
DOI: 10.1055/s-0035-1558065
Symposium der Paul-Martini-Stiftung
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Das pathogene immunologische Gedächtnis in der chronischen Entzündung

A. Radbruch
1  Deutsches RheumaForschungsZentrum Berlin, ein Leibniz Institut
2  Charité Universitätsmedizin, Humboldt Universität Berlin
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Publication Date:
04 November 2015 (online)

Was treibt eine chronische rheumatische Entzündung an? Ist es eine chronische Immunreaktion gegen Autoantigene oder persistierende Infektionserreger? Oder entwickelt das Immunsystem ein Gedächtnis, das die Entzündung unabhängig von Antigenen unterhält, und auch nach therapeutischer Intervention wieder aufflammen lassen kann? Wenn es ein solches Gedächtnis gibt, brauchen wir dann nicht ganz neuartige Therapien, um dieses pathogene Gedächtnis zu löschen und die chronische Entzündung dauerhaft zu beenden? Wir müssten die pathogenen Zellen des immunologischen Gedächtnisses ausschalten.