CC BY-NC-ND 4.0 · Laryngorhinootologie 2018; 97(S 02): S220
DOI: 10.1055/s-0038-1640474
Abstracts
Otologie: Otology
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Cochleäre Ossifikation nach Resektion labyrinthärer Schwannome

A Mawkili
1  Klinikum Bielefled Mitte, Bielefeld
,
H Sudhoff
1  Klinikum Bielefled Mitte, Bielefeld
,
I Todt
1  Klinikum Bielefled Mitte, Bielefeld
,
LU Scholtz
1  Klinikum Bielefled Mitte, Bielefeld
,
D Seitz
1  Klinikum Bielefled Mitte, Bielefeld
,
F Tek
1  Klinikum Bielefled Mitte, Bielefeld
,
S Müller
1  Klinikum Bielefled Mitte, Bielefeld
› Author Affiliations
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Publication History

Publication Date:
18 April 2018 (online)

 

Einleitung:

Postinterventionelle cochleäre Ossifikationen nach Resektion von Akustikusneuriomen treten in ca. 30% der Fälle auf. Diese hohe Anzahl an Ossifikationen ist für die weitere audiologische Rehabilitation bei ggf. intaktem N. cochlearis mittels Cochlea Implantat von zentraler Bedeutung. Ziel der durchgeführten Untersuchung war die Häufigkeit cochleärer Ossifikationen nach erfolgter Resektion labyrinthärer Schwannome zu bestimmen.

Material und Methoden:

In einer retrospektiven Analyse erfolgte die radiologische Nachuntersuchung mittels CT-FB und MRT-KHBW bei 10 Patienten nach labyrinthärer Schwannomresektion in einem postoperativen Zeitraum von 3 bis 10 Jahren.

Ergebnisse:

Es fand sich in einem Fall von 10 Fällen fand sich eine Ossifikation der Cochlea.

Schlussfolgerung:

Bei auftretender cochleärer Ossifikation nach langjährigen Zustand nach Schwannomresektion ist die frühzeitige CI Versorgung zu empfehlen.