Zentralbl Chir 2017; 142(06): 581-582
DOI: 10.1055/s-0043-109237
Sonstige
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

„Und wer soll uns dann mal operieren?“ – Zukunftsängste der Chirurgie

Generation Y: the Uncertain Future of Surgery
Ann-Kathrin Lederer
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg
,
Philipp Felgendreff
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Jena
,
Hans-Michael Tautenhahn
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Jena
,
Matthias Goos
Allgemein- und Viszeralchirurgie, HELIOS Klinik Müllheim
,
Stefan Fichtner-Feigl
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg
,
Utz Settmacher
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Jena
,
Manuel Best
Department für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg
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Publication History

Publication Date:
25 July 2017 (eFirst)

Der Begriff der „Generation Y“ ist längst nicht mehr einfach nur eine Modeerscheinung, er scheint inzwischen eine reale Bedrohung der chirurgischen Zukunft darzustellen. Gerade von etablierten Medizinern wird immer wieder infrage gestellt, ob die junge Generation überhaupt noch dazu in der Lage ist, nicht nur eine gute Grundversorgung, sondern vielmehr auch eine auf Fortschritt bedachte innovative Medizin zu gewährleisten. Generation Y steht im Zwiespalt zwischen dem Wunsch nach einem geregelten Sozialleben und den hohen Anforderungen des Arztberufs. Einige Autoren postulieren daher sogar, dass es durch die Generation Y zu einem Zukunftsverlust mancher Fachdisziplinen kommen könnte [1].