Fortschr Röntgenstr 2018; 190(06): 531-541
DOI: 10.1055/s-0044-101261
Review
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Dosisreduktion und Dosismanagement in der Computertomografie – Aktueller Stand

Article in several languages: English | deutsch
Dominik Zinsser
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, University Hospital Tübingen, Germany
,
Roy Marcus
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, University Hospital Tübingen, Germany
,
Ahmed E. Othman
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, University Hospital Tübingen, Germany
,
Fabian Bamberg
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, University Hospital Tübingen, Germany
,
Konstantin Nikolaou
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, University Hospital Tübingen, Germany
,
Thomas Flohr
CTE PA, Siemens Medical Solutions, Forchheim, Germany
,
Mike Notohamiprodjo
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, University Hospital Tübingen, Germany
› Author Affiliations
Further Information

Publication History

23 January 2017

31 December 2017

Publication Date:
13 March 2018 (eFirst)

Zusammenfassung

Hintergrund Die Zahl der durchgeführten CT-Untersuchungen steigt seit Jahren an. Zugleich ist die Computertomografie dosiseffizienter geworden. Das Ziel dieses Artikels ist es, einen Überblick über den aktuellen Stand der Dosisreduktion im CT zu geben und derzeit verfügbare Werkzeuge zum Dosismanagement vorzustellen.

Methode Mittels einer Literatursuche bei Pubmed wurden relevante Artikel, die sich mit der Dosisreduktion in der CT beschäftigen, identifiziert und ausgewertet.

Ergebnisse und Schlussfolgerung Durch technische Neuerungen mit individueller Anpassung von Röhrenstrom und -spannung sowie iterativer Bildrekonstruktion ist eine deutliche Dosisreduktion bei erhaltener Bildqualität möglich. Zugleich erlauben entsprechende Softwaretools eine weitere Optimierung bestehender Untersuchungsprotokolle, wobei auch große Datenmengen mit wenig Aufwand verarbeitet werden können.

Kernaussagen

  • CT-Untersuchungen werden immer häufiger durchgeführt und tragen erheblich zur nicht-natürlichen Strahlenbelastung bei.

  • Grundlage jeder CT-Untersuchung ist die korrekte Indikationsstellung.

  • Das Untersuchungsprotokoll muss auf die Fragestellung und den Patienten zugeschnitten werden.

  • Zahlreiche technische Neuerungen erlauben eine deutliche Dosisreduktion bei erhaltener Bildqualität.

  • Dosismanagement mittels entsprechender Software gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Zitierweise

  • Zinsser D, Marcus R, Othman AE et al. Dose reduction and dose management in computed tomography – State of the art. Fortschr Röntgenstr 2018; 190: 531 – 541