Dt Ztschr f Akup 2002; 45(4): 270-273
DOI: 10.1055/s-2002-36547
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Karl F. Haug Verlag, in: MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG

Die DZA im Wandel der Zeit[*]

50 Jahre Deutsche Zeitschrift für AkupunkturDZA in the course of time50 years German Journal of AcupunctureMichaela Bijak
  • Österreichische Gesellschaft für Akupunktur Kaiserin Elisabeth Spital
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Publication History

Publication Date:
08 January 2003 (online)

Viele Jubiläen rund um die Akupunktur galt und gilt es zu feiern: unser sehr geschätzter Herr Professor Bischko blickt auf 80 Lebensjahre zurück, das Ludwig Boltzmann Institut für Akupunktur wird dreißig, die Österreichische Gesellschaft für Akupunktur besteht seit beinahe einem halben Jahrhundert.

Für ein Menschenleben bedeutet der 50. Geburtstag, dass die Hälfte der Lebensspanne mit großer Wahrscheinlichkeit schon der Vergangenheit angehört. An seinem 50. Geburtstag hält man inne, blickt zurück, zieht Bilanz. An seinem 50. Geburtstag steht man vielleicht am Höhepunkt seiner beruflichen Karriere, die Kinder sind versorgt, der Lebensstandard, den man sich erträumt hat, ist erreicht. Gilt dasselbe auch für die Medizin? Wo steht die Akupunktur heute, fünfzig Jahre nach ihrer Etablierung im deutschsprachigen Raum? Sind die Träume der Pioniere der Akupunktur in Erfüllung gegangen? Wer kann uns da besser Auskunft geben, als unser offizielles Organ, die DZA, die Deutsche Zeitschrift für Akupunktur?

Die Geburtsstunde der medialen Akupunktur in Deutschland und Österreich fällt in das Jahr 1952. In diesem Jahr erschien zum ersten Mal die DZA als Beilage zur Allgemeinen Homöopathischen Zeitung im Haug Verlag. Für die Schriftleitung verantwortlich zeichneten die beiden Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Akupunktur: Dr. Bachmann und Dr. Schmidt.

01 * Vortrag gehalten am 31. Oktober 2001 auf der „Medizinischen Woche” in Baden Baden