Aktuelle Neurologie 2005; 32(10): 609-622
DOI: 10.1055/s-2005-867035
Fort- und Weiterbildung
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Drogen und Nervensystem (Teil 3): Differenzialdiagnose drogenassoziierter Zustände und kurzer Ausblick

Drugs and Nervous System (Part 3): Differential Diagnosis of Drug Associated States and Short ReflectionS.  Rüegg1
  • 1Abteilung für Klinische Neurophysiologie, Neurologische Klinik, Universitätsspital Basel, Schweiz
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Publication Date:
24 November 2005 (online)

Weiterbildungsziele In diesem Beitrag sollen folgende Weiterbildungsziele vermittelt werden: Kenntnis der wichtigsten Intoxikations- und Entzugssymptome drogenassoziierter Zustände Kenntnis der wichtigsten Differenzialdiagnosen drogenassoziierter Zustände Kenntnis der Probleme der Polytoxikomanie Kenntnis der Gefahren und Problematik von so genannten „Designer Drugs” für den Konsumenten und den Arzt Kenntnis der medikamentösen therapeutischen Zukunftsperspektiven von Drogenabhängigkeit

Nachdem in den beiden vorangehenden Teilen dieser Übersichtsarbeit die Grundlagen der Drogenwirkung und Abhängigkeitsentwicklung sowie die einzelnen Drogen detailliert dargestellt worden sind, soll im nachfolgenden letzten Teil knapp und synoptisch die Differenzialdiagnose drogenassoziierter Zustände erläutert und ein kurzer Ausblick hinsichtlich zukünftiger Herausforderungen durch neue Drogen sowie therapeutischer Strategien getätigt werden.

Die klinisch-neurologische Differenzialdiagnose von drogeninduzierten Symptomen ist extrem breit (s. a. Tab. [1]).

Literatur

Dr. med. Stephan Rüegg

Abt. f. klinische Neurophysiologie · Neurologische Klinik · Universitätsspital

Petersgraben 4

4031 Basel · Schweiz

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