Notfall & Hausarztmedizin (Hausarztmedizin) 2005; 31(5): B 243
DOI: 10.1055/s-2005-871682
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Insektenstichallergie - Schnelle Selbsthilfe mit Adrenalin-Autoinjektor

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Publication Date:
24 June 2005 (online)

 

Bis zu vier Millionen Deutsche sind gefährdet, eine anaphylaktische Reaktion nach einem Insektenstich zu erleiden. Die aktuellen Leitlinien der DGAI (Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immuologie) geht von gesteigerten örtlichen Reaktionen bei bis zu 19% der Bevölkerung aus. In Deutschland lösen überwiegend Honigbienen (Apis mellifera) oder Faltenwespen (z.B. Vespula vulgaris oder Vespula germanica) die systemische Reaktion aus. Seltenere Verursacher von Stichreaktionen sind Hummeln, Hornissen oder Ameisen. Die Anaphylaxie erfolgt überwiegend durch insektenspezifische IgE-Antikörper als Sofortreaktion nach einem oder mehreren Stichen. Als schwere Stichreaktion gelten Bronchialobstruktion, Schock oder Herz-Kreis-lauf- beziehungsweise Atemstillstand. Patienten, die bereits unter einer schweren Reaktion litten, sind bei erneuten Stichen besonders gefährdet.

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