Der Klinikarzt 2006; 35(6): XIV
DOI: 10.1055/s-2006-948033
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Von Antikoagulation bis Thrombozytenaggregationshemmung - Leitliniengerechte Therapie bei ischämischem Insult

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05 July 2006 (online)

 

In den Industrieländern erkranken und sterben mehr Menschen an einem Schlaganfall als bisher angenommen: Der Schlaganfall ist heute die häufigste Herzkreislauferkrankung überhaupt - noch vor dem Herzinfarkt ([2]). Da das Erkrankungsrisiko im Alter deutlich ansteigt, wird die Bedeutung des Schlaganfalls in Zukunft weiter zunehmen, so die düstere Prognose von Prof. M. Grond, Siegen. Der Neurologe und Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft stellte in Wiesbaden die aktuelle Leitlinie Primär- und Sekundärprävention der zerebralen Ischämie in Auszügen vor ([1]). Die unter Federführung von Prof. H.C. Diener, Essen, entwickelte Leitlinie beruht sowohl auf evidenzbasierten Daten als auch Empfehlungen von Experten.

Literatur

  • 01 Gemeinsame Leitlinie der DGN und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG). Primär- und Sekundärprävention der zerebralen Ischämie. www.dsg-info.de/pdf/Leitlinien_Schlaganfall_Prophylaxe.pdf
  • 02 Rothwell PM . Coull AJ . Silver LE . et al . Population-based study of event-rate, incidence, case fatality, and mortality for all acute vascular events in all arterial territories (Oxford Vascular Study).  Lancet. 2005;  366 1753-1754

02 Randomized Evaluation of Long term anticoagulant therapY

03 Management of Atherothrombosis with clopidogrel in high-risk patients with recent Transient isCHemic attack or ischemic stroke

04 Prevention regimen For Effectiveness avoiding Second Strokes

05 European Stroke Prevention Study

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