Psychiatr Prax 2018; 45(04): 171
DOI: 10.1055/a-0594-5818
Editorial
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Liebe Leserinnen und Leser,

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Publication History

Publication Date:
04 May 2018 (online)

 

    Sie halten das vierte Heft des Jahrgangs in den Händen. Was erwartet Sie?

    Psychiatrie der Zukunft Arno Deister stellt in seinem Editorial die Frage, ob die Psychiatrie eine Zukunft hat und wenn ja, wie diese aussehen soll.

    Männerspezifische Symptome der Depression Andrea Zülke und Kolleginnen und Kollegen geben eine Übersicht zu männerspezifischen Inventaren und verweisen auf einen Bedarf an geschlechtersensiblen Diagnoseinstrumenten für Depression.

    Soziologie und Psychiatrie-Enquete Felicitas Söhner und Kollegen untersuchten den Einfluss der Soziologie im Vorfeld der Psychiatrie-Enquete im Rahmen eines qualitativen Forschungsdesigns. Viele Zeitzeugen, wie z. B. Manfred Bauer, Michael von Cranach, Klaus Dörner, Asmus Finzen, Heinz Häfner, Maria Rave-Schwank, Fritz Reimer u. a. standen für diese Interviews zur Verfügung.

    Rückkehr an den Arbeitsplatz Lena Mernyi und Kolleginnen und Kollegen untersuchten die Beschäftigungsquote und die Wiedereinstiegsquote in den Beruf bei stationär psychiatrisch behandelten Patienten. Die Studie macht das Ausmaß der beruflichen Exklusion deutlich: nur ein Fünftel hatte ein festes Arbeitsverhältnis, viele kehrten nicht wieder an ihren Arbeitsplatz zurück.

    Suizidrisiko Sandro Macagnino und Kolleginnen und Kollegen evaluierten Suizidrisikostufen für den stationären Bereich.

    Internetbasierte Unterstützung nach stationärer Behandlung Fabian Frank und Kolleginnen und Kollegen machten bei Patienten große Offenheit für die Inanspruchnahme internetbasierter Unterstützung nach stationärer Behandlung aus.

    Im Szeneteil unserer Zeitschrift erwartet Sie eine Buchbesprechung zum Bundesteilhabegesetz. Zudem gibt es eine Lesermeinung als auch eine Stellungnahme der Autoren rund um das Thema „EKT unter Zwang“ (Debatte in Heft 6/2017), die heftige Diskussionen auslöste.

    Eine gute Lektüre wünschen Ihnen
    Steffi Riedel-Heller, Georg Schomerus und Christiane Roick


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