Therapieerfolge aus der aktiven Parodontitistherapie können nur mit regelmäßiger Nachsorge
in Form der unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) erhalten werden. Patienten,
die regelmäßig an der UPT teilnahmen, zeigten schon in früheren Untersuchungen sowohl
geringere Parodontitisrezidive als auch geringere Zahnverluste im Vergleich zu Patienten,
deren Teilnahme an der UPT unregelmäßig war. Während bereits bekannt ist, dass die
aktive Parodontitistherapie Bakterienspezies wie beispielsweise Porphyromonas gingivalis,
Treponema denticola und Tannerella forsythia dezimiert, wurde die Quantität der parodontalen
Bakterien im Verlauf der UPT bisher nicht untersucht.