Die Wirbelsäule 2022; 06(01): 10
DOI: 10.1055/a-1589-1590
Referiert und kommentiert

Kommentar zu: Infektionen nach spinaler Fusion: Keimspektrum folgt anatomischem Muster

Michael Betz
1   Universitäres Wirbelsäulenzentrum Zürich, Universitätsklinik Balgrist, Zürich
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Der postoperative Infekt nach spinaler Instrumentierung ist mit einer Inzidenz von ca. 4 % eine relativ häufige und schwerwiegende Komplikation, welche mit hoher Morbidität und erheblichen Kosten assoziiert ist [1]. Die Antibiotikaprophylaxe senkt die Rate postoperativer spinaler Infekte um etwa 60 % [2]. Aktuell kommen dabei Antibiotika zum Einsatz (v.a. Cephalosporine), die vornehmlich grampositive Hautkeime wie Staphylokokken und Streptokokken abdecken.



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Artikel online veröffentlicht:
04. März 2022

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