PiD - Psychotherapie im Dialog 2016; 17(03): 28-31
DOI: 10.1055/s-0042-109308
Aus der Praxis
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Bindung und Depression

Einflüsse auf die psychotherapeutische Arbeit
Henning Schauenburg
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Publication Date:
21 September 2016 (online)

In der psychotherapeutischen Arbeit mit depressiven ­Patienten liegt das Thema der unzureichenden Bindungssicherheit und der ­verschiedensten, oft ungünstigen Strategien, mit dieser ­zurechtzukommen, immer auf der Hand. Die basale Angst vor Verloren- und Verlassenheit ist depressiven Patienten oft bewusst. Wo sie für ­Patienten primär nicht spürbar ist, wird sie dennoch in ­Therapien früher oder später als zentrales Element deutlich. Insofern ist der Umgang mit dieser Angst, ihre Bewältigung und v. a. die evtl. ­andauernde Veränderung unsicherer innerer „Repräsentanzen“ für die Therapie von großer Bedeutung.

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