Zusammenfassung
Ein 8-jähriger Junge mit Lobärpneumonie wurde stationär mit Anthroposophika, aber
ohne Antipyretika oder Antibiotika behandelt. Der Verlauf wurde anhand sonografischer
Kontrollen beurteilt. Auch vorangegangene akute Infektionen (Otitis mediaacutaperforata,
Pneumonie, Angina tonsillaris) wurden ohne Antibiotika oder Antipyretika behandelt.
Zur Behandlung einer Borreliose im Vorfeld erhielt der Junge jedoch Antibiotika. Folgende
Punkte werden in dem Fallbericht unter anderem diskutiert: Vitamin-D-Mangel, antibiotische
Behandlungen, Fieber und Fiebersenkung, sonografische Diagnosestellung und Verlaufskontrollen.
Vor dem Hintergrund der steigenden Rate von Antibiotika-Resistenzen soll dieser Fall
zur Diskussion beitragen, wann Antibiotika notwendig sind und wann nicht.
Keywords
Fieber - Pneumonie - Antibiotikaresistenz - Fiebersenkung - Kind