Es gibt Verfahren zur Vorhersage von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die jedoch nur in
begrenztem Umfang geeignet sind. Die Einbeziehung weiterer Risikofaktoren hat bisher
kaum zur
Verbesserung der Vorhersage beigetragen. Ein alternativer Weg könnte die „Vermessung“
der retinalen Blutgefäße (Vaskulometrie) sein. Ein britisches Forschungsteam hat jetzt
eine KI-gestützte
Netzhautbildgebung entwickelt, die zuverlässig herausfinden soll, wie hoch das Risiko
einer Person ist, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden.