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DOI: 10.1055/s-0045-1801914
Die Niedersächsische Landesliste (NiLaLi) für Trinkwasseruntersuchungen auf Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte – warum gibt es sie, wie ist sie entstanden und wie wird sie auf dem aktuellen Stand gehalten?
Laut Trinkwasserverordnung ist das Trinkwasser auf Pestizide zu untersuchen. Es werden jedoch keine konkreten Pestizide genannt, denn „Es sind nur solche Pestizide zu untersuchen, deren Vorkommen im betreffenden Einzugsgebiet der Entnahmestellen für die Trinkwassergewinnung wahrscheinlich ist.“
In Niedersachsen wurde daher 2011 die Niedersächsische Landesliste Trinkwasseruntersuchungen auf Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte (NiLaLi) im Auftrag des Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) erarbeitet. Sie wird dem kommunalen öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) als Arbeitshilfe für die Trinkwasserüberwachung zur Verfügung gestellt, um über eine geeignete Auswahl der zu untersuchenden Stoffe des Parameters „Pestizide“ Anlage 2 Teil I der Trinkwasserverordnung zu entscheiden.
Wir wollen die Kriterien vorstellen, nach denen die NilaLi regelmäßig überarbeitet und auf dem neuesten Stand gehalten wird.
Publication History
Article published online:
11 March 2025
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