Klin Monbl Augenheilkd 2026; 243(02): 87-88
DOI: 10.1055/a-2769-7779
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Sekundäre Makulaforamen nach Vitrektomie bei rhegmatogener Netzhautablösung: seltenes Ereignis mit guter Verschlussrate

Authors

    Contributor(s):
  • Michaela Bitzer

Die Inzidenz von Makulaforamen (FTMH) nach chirurgischer Behandlung einer rhegmatogenen Netzhautablösung (RRD) liegt laut Schätzungen zwischen 0,24% und 1,9%, wobei diese Zahlen nicht nur Augen nach einer Vitrektomie, sondern auch nach einer Skleraplombe und einer pneumatischen Retinopexie einschließen. Der genaue Mechanismus, wie sekundäre FTMHs ohne Glaskörper entstehen, ist noch nicht geklärt; jedoch scheinen andere Pathologien als die anterior–posteriore oder tangentiale Traktion eine Rolle zu spielen.



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Article published online:
18 February 2026

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